Austria beendet Emser Serie

Sport / 10.08.2014 • 21:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Austria Lustenau Amateure (in Grün) beendeten die Heimserie des VfB Hohenems und siegten klar mit 4:1. Foto: Luggi Knobel
Die Austria Lustenau Amateure (in Grün) beendeten die Heimserie des VfB Hohenems und siegten klar mit 4:1. Foto: Luggi Knobel

1:4 Auswärtssieg für die Lustenauer Fohlen. Geglückter Einstand von Coach Posavec.

Fussball. (VN-tk) Seit dem 11. Mai 2013, das sind 15 Meisterschafts-Heimspiele in Folge, war der Vorarlbergliga-Neuling VfB Hohenems unbesiegt. Nun beendet ausgerechnet die Fohlentruppe der Austria Lustenau zum Liga-Einstand diese imposante Erfolgsserie. Im Nachbarschaftsduell setzte sich, doch etwas überraschend, die junge zweite Kampfmannschaft der Austria beim Aufsteiger klar mit 4:1-Toren durch. Die Grafenstädter hätten sich die Rückkehr in die höchste Spielklasse des Landes wohl doch anders vorgestellt, dafür feierte Ex-Bregenz-Coach Mladen Posavec in seinem ersten Meisterschaftsspiel als Trainer der Amateure einen geglückten Einstand.

Bei den Hausherren machte sich das verletzungsbedingte Fehlen der Stamm-Abwehrspieler Bernd Rüdisser und Martin Bechter doch deutlich bemerkbar. Auch der angeschlagene Torjäger Marco Feuerstein konnte mit seiner Einwechslung nach Seitenwechsel die Niederlage nicht mehr verhindern.

Ein glückliches Händchen

Austria-Youngster Burak Aslan brachte die Lustenauer mit einem gefühlvollen Heber in Front (31.). Posavec bewies mit den Einwechslungen von Seyfettin Akdeniz und Filipe de Almeida ein glückliches Händchen. Letzterer traf im Doppelpack binnen sechs Minuten, allerdings jeweils aus abseitsverdächtiger Position.

Nur Resultatskosmetik war der verwandelte Foulelfmeter von Johannes Klammer (89.). Ein reguläres Tor des Emsers Piter de Souza fand keine Anerkennung (78.). Zudem vergaben die Hausherren einige Hochkaräter. Adrian Klammer (16./32./41.) und Cimpean (22.) konnten ihre Chancen nicht nutzen. Die Austria-Fohlentruppe – nur mit den Jungprofis Raphael Mathis und Yusuf Özüyer angetreten – zeigte sich zum Saisonstart sehr effizient.

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