Auf den Spuren der Mama

Sport / 12.08.2014 • 22:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Talentiert wie die Mama: Jorden Dolischka. Foto: privat
Talentiert wie die Mama: Jorden Dolischka. Foto: privat

Jorden Dolischka wurde beim Micro-Kart-Eurofinale sehr gute Vierte.

motorsport. (VN-dg) Die erst neunjährige Tochter der ehemaligen Hohenemser Motorsportlerin Osmunde Dolischka (1993 Kart-Landesmeisterin, Formel-Ford-Laufsiegerin 1995 in Zeltweg und 1998 Gesamtdritte im Austria-Formel-3-Cup), Jorden Dolischka, wandelt schon erfolgreich auf den Spuren der Mama: Die mit ihren Eltern in Wien lebende Jung-Motorsportlerin holte beim ersten Micro-Kart-Eurofinale in Bruck an der Leitha (NÖ) im Finallauf den vierten Rang. Dolischka zeigte dabei unter 54 Kids aus 25 Nationen zwischen acht und zwölf Jahren ihr großes Talent, beeindruckte mit Konstanz und Nervenstärke, sowie der drittschnellsten Rennrunde. Im Qualifying zeigte sie als Fünfte auf. Die drei Vorläufe absolvierte sie mit den Plätzen fünf, zwei und vier, wodurch sie sich locker für das Pre-Finale qualifizierte, wo sie erneut Rang fünf erreichte. Im Finallauf der 34 Besten lag Jorden wieder in der Spitzengruppe. Geduldig wartete sie in der Schlussphase auf Fehler ihrer Konkurrenten und konnte prompt in der vorletzten Runde mit einem geschickten Überholmanöver den tollen vierten Endrang herausfahren.

Nicht nach Wunsch lief es dem Wolfurter Mario Tomasini, derzeit Führender in der Schweizer Kart-Rotax-Max-Challenge. Der ebenfalls Neunjährige kämpfte mit Vergasereinstellungsproblemen. Rang 19 im zweiten Vorlauf war sein bestes Ergebnis. Auch über den Hoffnungslauf konnte sich Tomasini nicht mehr für das Pre-Finale qualifizieren.

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