Christian Adam

Kommentar

Christian Adam

Auf Messers Schneide

Sport / 12.08.2014 • 21:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Salzburg über alles, aber dahinter? Keine Frage, in Bezug auf die Plätze zwei bis zehn wird es eine enge Kiste in der Bundesliga. Allein der Gedanke an einen Sieg im verlorenen Heimspiel gegen Wolfsberg und an ein Nachlegen heute gegen die Admira lässt Altacher Träume ins Uferlose gleiten. Nur gut, dass Trainer Damir Canadi mit beiden Füßen auf dem Boden steht. Auch wenn er bezüglich erster Erkenntnis nach drei Spielen gesteht: „Jeder in der Liga kann jeden schlagen!“ Gilt also auch für sein Team. Vor allem dann, wenn die Leistung stimmt. Und so darf doch wieder geträumt werden.

Ein Blick auf die Tabelle lehrt aber auch Demut. Denn eine weitere Niederlage könnte schon wieder unangenehme Folgen haben. Vor allem beim Gedanken an die nächsten Spiele in Wien gegen Rapid und in Salzburg gegen die „Überbullen“. Wer allerdings, wie Altach zuletzt, den Tabellenzweiten Wolfsberg zu Hause so dominiert hat, dem muss nicht bange werden. Bedurfte es einer Bestätigung, in der Liga bestehen zu können, so war es das Spiel am Samstag. Nur das Ergebnis (1:2) passte so gar nicht ins Konzept.

Doch nicht nur die Spieler haben gemerkt, dass sie in der Liga ernst genommen werden, dass sie sich mit ihrer Art, Fußball zu spielen, bei den Gegnern Respekt verschafft haben. Auch für die Betreuer rund um den Cheftrainer Damir Canadi war wichtig zu sehen, dass der eingeschlagene Weg zielführend ist. Sowohl in taktischer Hinsicht als auch in punkto Einstellung und Disziplin hat man Bundesligareife bewiesen. Wichtig ist nun, diese Reife Spieltag für Spieltag neu zu zeigen.

christian.adam@vorarlbergernachrichten.at, 05572/501-211

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