Das Ziel zu sehen, ist wie ein Sieg

Sport / 12.08.2014 • 22:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Philipp Schneider bei einer Wasserprüfung. Foto: privat
Philipp Schneider bei einer Wasserprüfung. Foto: privat

Harte Zeiten für Philipp Schneider und Christian Häusle bei der Romaniac-Rallye.

motorrad. (VN) Ins Ziel kommen. Diese Vorgabe hat Phi­lipp Schneider geschafft. Der 26-jährige Montafoner sah bei der Red Bull Romaniac Enduro Rallye, der härtesten Xtreme-Prüfung der Welt, das Zielband in Sibiu. Unter den 350 Startern aus 40 Nationen schaffte es Schneider im Prolog der Gold-Klasse, die den Profi-Fahrern vorbehalten ist, in die zweite Startreihe. Nach 600 Kilometern im härtesten Gelände auf rumänischem Boden sahen nur 20 Piloten das Ziel – und Schneider kam auf Rang 19. „Ich habe viel gelernt“, erzählt Schneider. „Das Rennen ist extrem schwierig, aber das macht mir Spaß. Ich bin motiviert und nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein.“ In der Bronze-Single-Kategorie erreichte Lukas Bleiner, der ebenfalls für das Enduro-Team Vorarlberg fährt, den 66. Platz.

Ein „Andenken“ mitgebracht

Täglich zehn Stunden im Sattel saß auch Christian Häusle. Der Dornbirner, mit einer Unterschenkelamputation zusätzlich gehandicapt, kam ebenfalls im Ziel in Sibiu an. Mit einem Schönheitsfehler: drei Kilometer vor dem Ziel streikte die Batterie. Eineinhalb Stunden musste er auf Hilfe warten, kam erst nach dem Zeitlimit an und musste in seiner Iron-Klasse disqualifiziert werden. Als Andenken blieb noch dazu ein verbogener Finger. Häusle: „Es war hart, aber eine tolle Erfahrung und ein ordentliches Abenteuer.“ ##Heimo Kofler##

Die Rallye-Erfahrungen von Philipp Schneider gibt es
unter http://www.enduroteam-vorarlberg.at/ oder http://www.redbullromaniacs.com

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