Ecclestone hat bezahlt

Sport / 13.08.2014 • 22:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Formel-1-Chef ist ist seinen Strafprozess damit endgültig los.

formel 1. Das Strafverfahren gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone vor dem Münchner Landgericht ist endgültig eingestellt worden. Das bestätigte Gerichtssprecherin Andrea Titz. Zuvor hatte der britische Geschäftsmann die festgesetzte Geldauflage von 100 Millionen Dollar (rund 75 Mill. Euro) fristgerecht an die Staatskasse des Landes und die Deutsche Kinderhospizstiftung überwiesen.

Richter Peter Noll hatte die Stiftung aus einer Liste mit Hunderten gemeinnützigen Organisationen ausgewählt und Ecclestone zur Auflage gemacht, dorthin eine Million Dollar zu überweisen. Der 83-Jährige hatte schon im Gerichtssaal versprochen, umgehend zu zahlen.

Ecclestone war in München wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue angeklagt gewesen. Dem 83-Jährigen wurde vorgeworfen, den Banker Gerhard Gribkowsky im Zuge des Verkaufs von Formel-1-Anteilen der BayernLB an den britischen Investor CVC 44 Millionen US-Dollar (32,5 Millionen Euro) an Bestechungsgeldern gezahlt zu haben. Nach der Einstellung des Verfahrens ist Ecclestone unbestraft.

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