Ein Dragster-Neuling fuhr ins Finale

Sport / 13.08.2014 • 22:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei seinem NitrOlympX-Debüt auf Anhieb im Finale: Markus Wintersteiger mit seinem schwarzen Chevy-Camaro. Foto: privat
Bei seinem NitrOlympX-Debüt auf Anhieb im Finale: Markus Wintersteiger mit seinem schwarzen Chevy-Camaro. Foto: privat

Schöner Erfolg für Markus Wintersteiger bei bei den NitrOlympX in Hockenheim.

motorsport. (VN-dg) Mit dem Dornbirner Markus Wintersteiger hat sich neben dem Lustenauer Werner Zudrell nun ein zweiter Pilot dem Drag-Racing verschrieben. Der 29-Jährige hat mit 17 Jahren die NitrOlympX in Hockenheim, das größte Drag-Racing-Event außerhalb der USA, als Zuschauer erlebt und ist seither vom Dragster-Virus infiziert. Vor etwa drei Jahren begann er, zusammen mit seinen Freunden Michael Fink und Mathias Rhomberg, die ihn auch als Mechaniker zu den Rennen begleiten, einen Chevy Camaro (Bj. 1967) mit 7000 ccm Hubraum aufzubauen. Bei den Airport-Race-Days in Hohen­ems erfolgte im Vorjahr der erste Einsatz. Heuer bestreitet Wintersteiger mit seinem auf „Black Pearl“ getauften Dragster der Klasse Pro ET seine Rookie-Saison mit internationalen Rennen. In der Pro ET-Kategorie sind umfangreiche Modifikationen erlaubt. Hier starten Fahrzeuge, die die Viertelmeile zwischen 9,00 und 11,99 Sekunden fahren. Der Teilnehmer kann in dieser Klasse seine eigene persönliche Index-Zeit bestimmen, die jeweils vor den Renndurchgängen an die Zeitnehmung weitergegeben werden muss. Außerdem wird bei den Ausscheidungsläufen zeitversetzt gestartet. Das heißt, dass der langsamere Gegner an der Startampel die Zeitdifferenz zwischen den beiden Indizes als Vorsprung bekommt.

Sieg knapp verpasst

Bei seinem ersten Antreten bei den NitrOlympX in Hockenheim – zwölf Jahre nach seinem „Schlüsselerlebnis“ – am Wochenende, staunten seine Gegner nicht schlecht. Der Dornbirner, der vom Koblacher Zelthersteller Expotrade unterstützt wird, schaffte locker die Eliminations-Läufe und schickte auch im Halbfinale seinen Konkurrenten auf den Hänger, womit er bei seinem Debüt auf Anhieb das Finale erreichte. Hier besiegte ihn zwar trotz sensationeller Reaktionszeit von 0,072 Sekunden (!) der Deutsche Peter Städter, der seine angegebene Index-Zeit nur um 0,149 Sekunden verfehlte, während der „Raketenmann“ aus dem Ländle seine prognostizierten 10,61 um 0,395 Sek. verpasste. Die Crew von Markus Wintersteiger ist auch auf Facebook unter „Black Pearl Drag Race Team“ erreichbar.

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