Sieg trotz zwei „Roten“

Sport / 13.08.2014 • 22:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dennis Alibabic (r.) konnte von Hards Piero Minoretti nicht gestoppt werden. Er erzielte den Treffer zum 1:0. Foto: hofmeister
Dennis Alibabic (r.) konnte von Hards Piero Minoretti nicht gestoppt werden. Er erzielte den Treffer zum 1:0. Foto: hofmeister

Dornbirn gewinnt in Hard mit 2:0. SR Baumann schließt Domig und Hörburger aus.

fußball. Hard bleibt für Dornbirn ein „Lieblingsgegner“. Es war bereits der zehnte Sieg für die Rothosen in den letzten dreizehn Duellen gegen die Mannschaft von Trainer Oli Schnellrieder. Den zweiten Saisonsieg beendeten die Schützlinge von Trainer Peter Jakubec aber mit einem Schönheitsfehler: Christoph Domig und Philipp Hörmann wurden in der Schlussphase des emotionsgeladenen Prestigeduells von Schiedsrichter Baumann ausgeschlossen.

Der 2:0-Derbyerfolg in Hard war für Stephan Kirchmann und Co. aber durchaus verdient, die Messestädter waren im Harder Waldstadion spielerisch die klar bessere Elf. Dornbirn schoss in Unterzahl durch Kapitän Stephan Kirchmann sogar noch das entscheidende zweite Tor. Der 28-jährige Innenverteidiger knallte den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte und ließ seine Mannschaft jubeln (87.). Der stark spielende Dennis Alibabic erzielte per Kopf kurz vor der Pause nach einer Kircher-Ecke die Führung (36.). Dornbirn machte sich das Leben lange Zeit unnötig schwer. Zahlreiche Hochkaräter wurden durch Philipp Hörmann (9./75.), Dennis Alibabic (10./63.), Elvis Alibabic (43./52./61.) und den eingewechselten Manuel Honeck (86.) vergeben.

Dornbirn in dieser Form top

Mit der starken Leistung im Derby zeigte die Jakubec-Elf, dass sie durchaus zu den Topmannschaften der Liga gezählt werden muss, allerdings muss die gezeigte Leistung erst bestätigt werden.

Hard kam erst nach Seitenwechsel auf Touren, vor allem die Offensive war davor kaum vorhanden. Sebastian Santin (48.), Christoph Fleisch (54./65.), Piero Minoretti (72./Kopfball) und Markus Grabherr (89.) konnten aber kein Kapital aus ihren Chancen schlagen, so blieb es bei der Niederlage für das Team von Oli Schnellrieder.

Philipp Hörmann (l.) sah von SR Baumann wegen Beleidung den roten Karton. Foto: hofmeister
Philipp Hörmann (l.) sah von SR Baumann wegen Beleidung den roten Karton. Foto: hofmeister

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