Für Vojta war sein Lauf ein „Trauerspiel“

Sport / 15.08.2014 • 22:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Österreichs 1500-m-Läufer war im Vorlauf ohne Chance.

leichtathletik. 1500-m-Läufer Andreas Vojta ist nach seinem Aus im Vorlauf hart mit sich ins Gericht gegangen „Ich bin heimgewandert wie ein Hobbyläufer. Es ist mir peinlich, dass ich mich mit der Österreich-Aufschrift auf meinem Trikot so präsentiert habe. Ein Trauerspiel“, meinte der 25-jährige nach seinem schwachen Auftritt. Im Anschluss an das Rennen wurde Vojta noch wegen Behinderung seines spanischen Kontrahenten disqualifiziert.

Vojta fand nach seinem EM-Aus auch keine Erklärung für sein enttäuschendes Abschneiden. Er wäre „gefühlsmäßig gut vorbereitet“ gewesen und habe zudem „alles aus sich herausgeholt“, was die Sache besonders bitter erscheinen lässt. Zudem komme ihm vor, dass er vor allem bei „späten Meisterschaften, bei Olympischen Spielen, der WM und der August-EM schlechter abschneide. Dies könnte Indiz dafür sein, dass ihm Ende der Saison die Puste ein wenig ausgehe. Ebenfalls nicht ganz nach rot-weiß-rotem Geschmack verlief das Finale im Stabhochsprung der Damen. Kira Grünberg konnte nicht an ihre starke Leistung aus der Qualifikation anknüfen. Die 21-jährige scheiterte bereits an der Anfangshöhe von
4,35 m.­ Anschelika Sidorowa (Rus) sprang mit 4,65 m zu Gold.

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