Ein gut gelaunter Stöger

Sport / 17.08.2014 • 22:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Peter Stöger freut sich über den Pokalerfolg und den anstehenden Bundesliga-Auftakt. Foto: gepa
Peter Stöger freut sich über den Pokalerfolg und den anstehenden Bundesliga-Auftakt. Foto: gepa

Köln tankt mit 4:0-Pokalsieg gegen Braunschweig Selbstvertrauen für die Bundesliga.

fussball. Trainer Peter Stöger kam nach dem 4:0-Erstrundensieg im DFB-Pokal bei den Freien Turnern Braunschweig aus dem Lachen kaum noch heraus – im wahrsten Sinne des Wortes. Das Interview mit dem Kölner Vereins-TV brach er sogar wegen eines Lachanfalls ab, Stöger war nach dem Pokalsieg unüberhörbar bester Laune. „Das war ein guter Auftritt, auch wenn ich mir ein paar Tore mehr gewünscht hätte“, sagte der Österreicher. Hinter den Gläsern seiner Nerd-Brille zwinkerte er dabei mit den Augen.

Eine einseitige Partie

Eine Halbzeit lang taten sich die Gäste gegen den Tabellen-15. der Regionalliga Nord mit dem Toreschießen in der Tat schwer, danach tankte der Bundesliga-Aufsteiger Selbstvertrauen für den Liga-Auftakt am kommenden Wochenende gegen den Hamburger SV. So sah es zumindest Innenverteidiger Dominic Maroh: „So ein Sieg tut immer gut, auch wenn wir früher hätten Ruhe haben können.“ Die gab es erst, nachdem Anthony Ujah in der 46. und 52. Minute mit einem Doppelschlag die Domstädter auf die Siegerstraße gebracht hatte. „Das war wichtig für ihn, er hat damit seine gute Vorbereitung bestätigt“, lobte Stöger den Nigerianer. Matthias Lehmann (63.) und Simon Zoller (87.) stellten den Endstand in einer einseitigen Partie her, eine echte Chance hatten die viertklassigen Amateure bei allem Bemühen nicht.

Das schmeichelhafte 0:0 zur Halbzeit weckte nur bei den 9067 Zuschauern im Eintracht-Stadion Hoffnungen auf eine Erstrunden-Sensation, die Niedersachsen hingegen blieben realistisch. „Wir haben uns ein bisschen über diesen Zwischenstand gefreut, aber irgendwie war da schon klar, dass wir am Ende nicht würden mithalten können“, sagte Torhüter Daniel Reck. Der Sohn des einstigen Bundesliga-Keepers Oliver Reck verhinderte mehrfach einen frühen Rückstand, vor einer Niederlage jedoch konnte er seine Teamkollegen jedoch nicht bewahren. Das tat der guten Stimmung beim Traditionsklub aus Braunschweig, der erstmals in seiner 111-jährigen Vereinsgeschichte die erste Hauptrunde erreicht hatte, aber keinen Abbruch. Coach Uwe Walther gab noch auf dem Spielfeld das Startsignal für eine krachende After-Match-Party: „Ich war mächtig zufrieden, am Ende war es ein Klassenunterschied. In der ersten Halbzeit haben wir vieles richtig gemacht.“

Peter Stöger freut sich über den Pokalerfolg und den anstehenden Bundesliga-Auftakt. Foto: gepa
Peter Stöger freut sich über den Pokalerfolg und den anstehenden Bundesliga-Auftakt. Foto: gepa

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