Zaiser holte Bronze in ihrem ersten EM-Finale

Sport / 21.08.2014 • 22:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Kärntnerin holte OSV-Jubiläumsmedaille 25 bei Langbahn-EM.

Schwimmen. Die Kärntnerin Lisa Zaiser hat in Berlin mit Bronze über 200 m Lagen sensationell für den Bestand der seit dem Jahr 2000 anhaltenden OSV-Medaillenserie bei Langbahn-Europameisterschaften gesorgt. Die 19-Jährige fixierte den nach dem Semifinale kaum erwarteten Rang drei in 2:12,17 Minuten. Damit brach sie eine zwölf Jahre lange OSV-Podestserie von Markus Rogan, Mirna und Dinko Jukic. „Ich bin mehr als sprachlos. Jetzt mag ich aber nie mehr hören, dass nach Jukic und Rogan nichts mehr nachkommt“, waren Zaisers erste Worte nach ihrem persönlichen Triumph. „Ich habe mich so gut gefühlt. Irre: erstes Finale und erste Medaille.“ Tatsächlich war sie davor noch nie auf der olympischen Langbahn in einem EM-Endlauf gestanden. Als Semifinal-Fünfte war sie für die Top drei nur Außenseiterin, doch im richtigen Moment schlug sie dann doch zu.

Die ungarische Favoritin Katinka Hosszu ist Siege gewohnt und gewann mit dem EM-Rekord von 2:08,11 auch diesmal überlegen. Die neben Zaiser auf Bahn drei schwimmende Britin Aimee Willmott sicherte sich in 2:11,44 Silber. Für Österreich war es die erste Medaille in der allgemeinen Klasse seit Langbahn-EM-Bronze durch Markus Rogan über 200 m Lagen in Debrecen 2012.

Schwimmen

32. Langbahn-Europameisterschaften 2014 in Berlin

Finalentscheidungen, Damen, 200 m Lagen: 1. Katinka Hosszu (HUN) 2:08,11 Min., 2. Aimee Willmott (GBR) 2:11,44, 3. Lisa Zaiser (AUT) 2:12,17; 800 m Kraul: 1. Jazmin Carlin (GBR) 8:15,54 Min., 2. Mireia Belmonte Garcia (ESP) 8:21,22, 3. Boglarka Kapas (HUN) 8:22,06; 100 m Rücken: 1. Katinka Hosszu (HUN) und Mie Oestergaard Nielsen (DEN) je 59,63, 3. Georgia Davies (GBR) 59,74; 4 x 200 m Kraul: 1. Italien (Alice Mizzau, Stefania Pirozzi, Chiara Masini Luccetti, Federica Pellegrini) 7:50,53 Min. (EM-Rekord), 2. Schweden (Michelle Coleman, Louise Hansson, Sarah Sjöström, Stina Gardell) 7:51,03, 3. Ungarn (Zsuzsanna Jakabos, Evelyn Verraszto, Boglarka Kapas, Katinka Hosszu) 7:54,23. Herren, 50 m Rücken: 1. Wladimir Morosow (RUS) 24,64 Sek., 2. Jeremy Stravius (FRA) 24,84, 3. Christoph Walker-Hebborn (GBR) 25,00; 200 m Brust: 1. Marco Koch (GER) 2:07,47 Min., 2. Ross Murdoch (GBR) 2:07,77, 3. Giedrius Titenis (LTU) 2:08,93; 200 m Delfin: 1. Viktor Bromer (GBR) 1:55,29 Min., 2. Bence Biczo (HUN) 1:55,62, 3. Pawel Korzeniowski (POL) 1:55,74.

Wasserspringen 3 m: 1. Patrick Hausding (GER) 487,85 Pkte., 2. Ilja Sacharow (RUS) 483,20, 3. Illja Kwascha (UKR) 477,20, weiters: 17. Constantin Blaha, 25. Fabian Brandl (beide AUT) im Vorkampf ausgeschieden.

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