Experimente gibt es jetzt keine mehr

Sport / 28.08.2014 • 22:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jonathan D’Aversa freut sich auf die Rückkehr in das Augsburger Curt-Frenzel Stadion. Foto: GEPa
Jonathan D’Aversa freut sich auf die Rückkehr in das Augsburger Curt-Frenzel Stadion. Foto: GEPa

Dornbirn Bulldogs überprüfen heute ihre Form mit Test bei den Augsburg Panthers.

eishockey. (VN-ab) Wenn Jonathan D’Aversa heute (19.30 Uhr) mit den Bulldogs das Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg betritt, dann werden Erinnerungen wach. „Die Fans sind laut – sehr laut sogar. Es ist eine unglaubliche Stimmung im Eisoval.“ Der 28-jährige Dornbirn-Verteidiger spielte in der Saison 2010/11 für die Panthers, scorte 33 Mal und war einer der Leistungsträger. „So gut die Erinnerungen an Augsburg auch sind, am Eis ist heute dafür kein Platz“, erläuterte ein topmotivierter Jonathan D’Aversa.

Der fünfte Testspielgegner der Messestädter befindet sich bereits in einer guten Verfassung. Alle bisherigen vier Vorbereitungsspiele unter anderem gegen den KAC, gewann der bayrische DEL-Verein. „Das wird kein Zuckerschlecken aber für die Jungs eine gute Möglichkeit zu zeigen, was sie 14 Tage vor Saisonstart drauf haben“, erklärte Coach Dave MacQueen. Der 1:5-Ausrutscher in Rosenheim, am vergangenen Wochenende, ist für den Dornbirn-Trainer abgehackt. „So etwas kann passieren. Ich hoffe, dass Team hat begriffen, wie schnell man aufgrund von Disziplinlosigkeit ein Spiel aus der Hand geben kann.“

Der EBEL-Auftakt naht in großen Schritten. Am 12. September startet die Meisterschaft für die Messestädter mit dem Auswärtsspiel in Graz. „Vorfreunde und Spannung werden von Tag zu Tag größer. Trotzdem ist es ganz gut, dass wir noch etwas Zeit haben, um das ein oder andere besser abzustimmen“, erklärte Bulldogs-Angreifer Martin Grabher-Meier. Trainer Dave MacQueen kündigte an, dass im heutigen Test jene Linienformationen zum Einsatz kommen, die auch die Meisterschaft eröffnen werden. „Das Experimentieren ist zu Ende.“

Petrik neuer Kapitän?

Nächste Woche soll bekannt geben werden, wer die Bulldogs als neuer Kapitän in die Meisterschaft führt. „Ich glaube, dass Team und wir Trainer haben bereits einen gemeinsamen Favoriten für diesen Job“, gab sich Dave MacQueen jedoch noch zugeknöpft. Ein heißer Kandidat scheint Niki Petrik zu sein.

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