Dornbirn mit Nullnummer

Sport / 09.11.2014 • 21:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dornbirn (im Bild rechts Marc Kühne) zeigte sich gegen St. Johann zwar bemüht, aber für einen Sieg reichte die Leistung nicht. Foto: stiplovsel
Dornbirn (im Bild rechts Marc Kühne) zeigte sich gegen St. Johann zwar bemüht, aber für einen Sieg reichte die Leistung nicht. Foto: stiplovsel

Rothosen müssen sich gegen den TSV St. Johann mit einem Punkt begnügen.

regionalliga. Mit 29 Punkten wollte sich FC-Dornbirn- Trainer Peter Jakubec in die Winterpause verabschieden. Am Ende sind es nach dem torlosen Remis gegen den TSV St. Johann zwei Punkte weniger auf der Habenseite. Und die beiden Verlustpunkte müssen sich die Rothosen im Heimspiel gegen den TSV St. Johann selber zuschreiben: Zum einen ließen Fabian Hasberger (6.), Dennis Alibabic (47./49.), Elvis Alibabic (54.) und Philipp Hörmann (78.) fünf große Torchancen zum Teil fahrlässig aus, zum anderen ließen die körperlich robusten Gäste aus Salzburg nur wenig spielerisch gefällige Aktionen von Manuel Honeck und Co. zu. Am Ende musste die Jakubec-Elf gar froh sein, dass der stärkste Gästespieler, Routinier Mario Krimbacher, in der 86. Minute nur die Querlatte traf.

Mäßiges Niveau

Dabei hatte sich der Dornbirner Coach für das letzte Herbst-Heimspiel einiges einfallen lassen: So wurde etwa der spielstarke „Zehner“ Franco Joppi aus Personalnot als linker Außenverteidiger nominiert. Der Schachzug ging auf, der Filigran-Techniker machte seine Sache überraschend gut und schaltete sich immer wieder ins Offensivspiel ein. Beinahe ebenso gut wäre der Doppeltausch zur Pause verlaufen: Bei seiner ersten Ballberührung brachte es allerdings Dennis Alibabic fertig, den Ball nach idealem Zuspiel von Bruder Elvis aus rund drei Metern übers Tor zu schießen. Und so wurde nichts aus einem „goldenen Wechselhändchen“ für den Rothosen-Trainer. Erst recht nicht aus dem erhofften Sieg in einer auf insgesamt mäßigem Niveau stattfindenden Partie. Trotz der Verbesserung auf den fünften Tabellenrang war Peter Jakubec am Ende nicht ganz zufrieden: „Wenn man solche Großchancen auslässt, darf man sich nicht wundern, wenn man nicht gewinnt. Das Team spielte zu sehr klein, klein und produzierte einige unerklärliche technische Fehler. Aber es passt ins Bild, wir haben leider – speziell zu Hause – einige Punkte verschenkt. Schade, wir wären sonst ganz vorne mit dabei.“

War nicht ganz zufrieden: Dornbirn-Coach Peter Jakubec. Foto: steurer
War nicht ganz zufrieden: Dornbirn-Coach Peter Jakubec. Foto: steurer