Quo vadis Viktoria Bregenz

Sport / 09.11.2014 • 17:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mitgliederversammlung soll über Fortbestand des Traditionsklubs entscheiden.

fussball. (VN-tk) Viktoria Bregenz steckt seit mehreren Monaten in einer tiefen Krise. Die Bodenseestädter kommen einfach nicht zur Ruhe. Seit vielen Jahren ist der Funktionärsstab bemüht, den Verein auf gesunde Beine zu stellen, allerdings (noch) vergebens.

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung soll nun heute Klarheit über die Zukunft des Klubs geschaffen werden. Die Suche nach einem neuen Vorstand steht im Vordergrund. Zudem wird ein Antrag gestellt, um eine externe Kassaprüfung des letzten Jahres durchführen zu können. Seit Februar dieses Jahres ist die Frist einer Jahreshauptversammlung abgelaufen. Vom alten Vorstand ist keiner mehr da. Präsident Peter Kammerlander und Obmann Christian Skarlatos sowie weitere zwei Vorstandsmitglieder sind zurückgetreten.

Derzeit wird die Viktoria durch das Duo Christoph Rosemann und Michael Faast interimistisch geführt. Zeichnungsberechtigt ist allerdings keiner der beiden. Weiters plagen den Klub seit Monaten offene Spielergehälter sowie offene Zahlungen in Sachen Infrastruktur. „Vor allem die eingeschränkten Einnahmen aus Sponsorgeldern waren mit ein Grund für den finanziellen Engpass. Mit den Lieferanten wurden bereits Tilgungspläne vereinbart. Um die Finanzierung der offenen Gehälter werden wir uns kümmern“, so Rosemann. Sollte sich heute Abend kein neuer Vorstand herauskristallisieren, könnte die Bezirkshauptmannschaft Bregenz eine Vereinsauflösung beantragen.