Spitzenteams sind hinter dem Arlberg zu Hause

Sport / 12.11.2014 • 20:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Vorarlberger Derbys zählen für die Ländle-Klubs in der Regionalliga West nach wie vor zu den Highlights. Foto: steurer
Die Vorarlberger Derbys zählen für die Ländle-Klubs in der Regionalliga West nach wie vor zu den Highlights. Foto: steurer

Vier Ländle-Westligisten kämpfen nach dem Herbstdurchgang um den Klassenerhalt.

schwarzach. Ein Blick auf die Tabelle der Regionalliga West zeigt, dass die Liga von den Klubs aus Salzburg und Tirol dominiert wird. Lediglich der FC Dornbirn, derzeit auf Rang fünf, steht nach der Hinrunde auf einem einstelligen Tabellenplatz. Die VN nahmen die Ländle-Teams – kritisch – unter die Lupe.

» FC Mohren Dornbirn (5. Platz/ 27 Punkte). Zielsetzung der Verantwortlichen vor Saisonbeginn war es, die als kritisch bekannten FCD-Fans mit guten Leistungen wieder für sich zu gewinnen. Dies gelang dem Team unter Trainer Peter Jakubec aber nur zum Teil. Zu groß waren die Schwankungen. Topspielen wie dem 4:2 gegen Austria Salzburg oder dem 4:1 gegen Altachs Amateure standen matte Auftritte gegen Aufsteiger Kitzbühel (1:3) oder Schwaz (0:3) gegenüber. Dabei ist der FCD-Kader mit einigen ehemaligen Profikickern sehr gut bestückt. Um ganz vorne mitzuspielen, fehlt es aber an Konstanz.

blum FC Höchst (13./17). Der Klub aus dem Rheindelta hatte mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Vier Punkte nach sieben Runden waren alles andere als zufriedenstellend. Dabei wurde das Team um Trainer Bernhard Erkinger mit Julian Erhart, Julian Rupp oder Dennis Kloser namhaft verstärkt. Ende des Herbstdurchganges steigerte sich die Mannschaft, hatte aber mit dem Toreschießen (nur zehn Treffer) Probleme. Mit acht Remis sind die Höchster der Unentschiedenkönig der Liga.

» Cashpoint Altach Amateure (14./15). Weit hinter den Erwartungen blieb die zweite Mannschaft des Cashpoint SCR Altach. Die junge Elf um Coach Werner Grabherr bekundete in der Defensive große Probleme. Die Leistungen waren unbeständig, 41 Gegentore sind – zusammen mit Bizau – negativer Ligarekord.

» Autohaus Kia FC Hard (15./13). Der Verletzungsteufel hat die Harder auch in dieser Saison begleitet. Trainer Oli Schnellrieder (44) war erneut gezwungen, seine Fußballstiefel aus dem Kasten zu ziehen. Nach nur drei Siegen und vier Remis in 17 Runden überwintert der Klub auf einem Abstiegsplatz. Bleibt abzuwarten, ob es dem Team in der Rückrunde erneut gelingt, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

» Kaufmann Bausysteme FC Bizau (16./13). Der Aufsteiger musste anerkennen, dass die Trauben in der Westliga etwas höher hängen. Vor allem die schlechte Heimbilanz macht der Truppe um Trainer Philipp Schwarz zu schaffen. Dennoch verdient der Wälderklub Respekt. Der Verein vertraute größtenteils der Aufsteigerelf und brachte es trotz „roter Laterne“ immerhin auf 13 Punkte.