Bei Hirscher schaut es vor Levi gut aus

Sport / 13.11.2014 • 22:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Reisen sehr gut vorbereitet auf den ersten Saison-Torlauf nach Levi an: Marcel Hirscher und sein Trainer Michael Pircher. Foto: gepa
Reisen sehr gut vorbereitet auf den ersten Saison-Torlauf nach Levi an: Marcel Hirscher und sein Trainer Michael Pircher. Foto: gepa

Nach dem Sieg im Sölden-Riesentorlauf lag der Schwerpunkt auf dem Slalomtraining.

levi. Drei Tage in Ushuaia, vier auf der Reiteralm, vier in Kabdalis und zwei lockere in Levi. So lautet der Slalom-Trainingsplan von Marcel Hirscher vor dem Slalom in Levi. Der Vorjahreserste des Weltcups nördlich des Polarkreises ist nach dem Sölden-Sieg auch bereit für das erste Kräftemessen auf den kurzen Latten.

Wie im Vorjahr absolvierte Hirscher intensive Trainingstage auf der Kunstschneepiste im schwedischen Kabdalis, ehe er mit dem Auto nach Finnland reiste. „Wir haben perfekte Bedingungen und schönes Wetter“, sagte Trainer Michael Pircher zur Austria Presse Agentur. „Am Dienstag war es ein bisschen nebelig und feuchter, aber jetzt ist es wieder knackig und eisig, echt super.“

Nach Sölden widmete sich das Gespann ausschließlich dem Slalom. „Der Plan ist, dass wir diese Woche jeden Tag auf Schnee sind und am siebenten dann das Rennen fahren. Den Umfang halten wir nicht so hoch, um nicht blau zu gehen. Je nachdem, wenn es halbwegs passt, machen wir in Levi nicht allzu viel, damit Marcel am Renntag noch spritzig und bei Kräften ist“, erzählte Pircher.

Konkurrenz hat nichts verlernt

Dass man für das Kräftemessen am Polarkreis bereit ist, das Hirscher 2013 vor Mario Matt und Henrik Kristoffersen gewonnen hatte, machte Pircher deutlich: „Von mir aus könnte morgen das Rennen sein. Wir sind gut reingekommen. Das ist sehr positiv, war aber anzunehmen, denn im Vorjahr war das Programm nicht viel anders. Es schaut gut aus, keine Sorge, dass wir noch einen Tag mehr benötigen würden.“

Heuer trainieren deutlich mehr Nationen in Kabdalis. „Es geht ziemlich rund“, schilderte Pircher. „Es ist anzunehmen, dass es die meisten, die vergangenes Jahr stark waren, nicht verlernt haben. Und in Levi gibt es immer sehr gute Pisten, da ist auch für junge Leute
und Fahrer mit Nummern weit hinten noch was möglich“, weiß der Hirscher-Coach.

Von mir aus könnte morgen das Rennen sein.

Trainer Michael Pircher