Der Erfolg bekommt langsam eine Sättigung

Sport / 14.11.2014 • 21:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Marcel Hirscher plant nicht mehr für die
Winterspiele 2018.

levi. Marcel Hirscher glaubt nicht, bis zu den Olympischen Winterspielen 2018 als Rennfahrer aktiv zu sein. Seine Karriere sei wegen dem verpassten Gold in Sotschi auch nicht unvollständig. „In meiner Definition nicht. Ich kann mir momentan auch nicht vorstellen, dass ich bis 2018 noch fahre. Und schon gar nicht, dass ich da noch so fahr’ wie jetzt. Das ist eine brutal lange Zeit bis dahin“, sagte der 25-Jährige in einem Interview des Magazins „The Red Bulletin“. „Ich hab in Sotschi alles gegeben, was ich gehabt habe. Ist schon okay so“, meinte er zum um 0,28 Sekunden verpassten Titel.

Der dreimalige Gesamtweltcupsieger hat in den erfolgreichen vergangenen Jahren eine Veränderung bei sich bemerkt. „Der Erfolg bekommt schön langsam eine gewisse Sättigung. Ich merke, wie ich jetzt schon offener bin als früher. Wenn einer wirklich besser ist als ich, vergönne ich es ihm mittlerweile. Ehrlich“, berichtete Hirscher, der morgen in Levi seinen 25. Sieg im Weltcup feiern könnte. „Früher habe ich mir gedacht, den hol ich mir, den Oasch, der schneller ist als ich. Das ist nimmer so.“

Mit dem Rekord an Weltcupsiegen von Ingemar Stenmark beschäftigt sich Hirscher nicht wirklich, dieser habe „86 Weltcupsiege, ich 23. Da brauche ich einen Haufen gute Kamerateams. Und eine neue Wirbelsäule und neue Knie. Und den Adrian Newey als Servicemann“, sagte Hirscher scherzhaft.