Kozina und Knauth als Trumpfkarten

Sport / 14.11.2014 • 21:56 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hard-Kreisläufer Kresimir Kozina war mit erlaubten Mitteln nicht zu stoppen. Foto: steurer
Hard-Kreisläufer Kresimir Kozina war mit erlaubten Mitteln nicht zu stoppen. Foto: steurer

Alpla HC Hard legt mit klarem 31:22-Heimsieg über Krems in der Tabelle wieder vor.

Hard. (VN-jd) Der Meister zeigte Charakter: Nur 22 Stunden nach dem 31:31 in Leoben feierte der Alpla HC Hard vor eigenem Publikum einen klaren 31:22-Erfolg, hat im Fernduell mit West Wien wieder vorgelegt und steht erneut an der Tabellenspitze des Handball-Liga Austria.

Von Beginn an fokussiert

Nach dem Remis in der Steiermark hatte Markus Burger eine klare Leistungssteigerung gefordert. Und die Worte des Hard-Trainers wurden erhört. Vor 1200 Zuschauern präsentierte sich der Titelträger der letzten drei Saisonen gegen die hart zu Werke gehenden Wachauer von der erste Sekunde an hellwach. Überraschend bekam zunächst Backup-Goalie Franz Stefan Stockbauer zu Beginn seine Chance, machte seine Sache auch ordentlich, ehe „Hexer“ Golub Doknic nach seiner Einwechslung zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff beim Stand von 12:10 den Umschwung einleitete.

Zuvor war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber zwar bemüht waren, in Summe sich aber von der harten Gangart der Kremser etwas die Schneid abkaufen ließen.

Nach dem Seitenwechsel machte sich dann mehr und mehr die größere spielerische Qualität und die bessere physische Verfassung auf Seiten der Hausherren bemerkbar. Wer glaubte, dass die Harder durch die kurze Regenerationszeit seit der Partie in Leoben einen Gang zurückschalten würden, sah sich getäuscht. Ganz im Gegenteil: Der Meister drückte weiter aufs Tempo und kam so zu einem auch in dieser Höhe verdienten Erfolg.

Ein Trio ragte heraus

Aus einer kompakten Equipe ragten drei Akteure heraus: Kreisläufer Kresimir Kozina war mit legalen Mitteln nicht zu stoppen und untermauerte seine Wichtigkeit für das Team. Gleiches gilt für Doknic, der seine Klasse wieder einmal unter Beweis stellte. Daneben war es der zuletzt etwas in der Kritik gestandene Michael Knauth. Der Linkshänder zeigte sich von der Siebenmeterlinie kaltschnäuzig, verwertete alle sechs Versuche und hatte mit acht Treffern großen Anteil am Sieg. „Die Jungs haben gezeigt, dass sie meinen Weckruf wahrgenommen haben“, so Burger zufrieden.