Reminiszenz an alte Zeiten

Sport / 14.11.2014 • 21:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Götzner Lukas Hörmann (rotes Trikot) ist gegen 2004-Olympiastarter Radovan Valach gefordert. Foto: schwämmle
Der Götzner Lukas Hörmann (rotes Trikot) ist gegen 2004-Olympiastarter Radovan Valach gefordert. Foto: schwämmle

KSV Götzis benötigt heute zu Hause gegen Meister AC Wals ein Remis für den Finaleinzug.

schwarzach. (VN-jd) Seit vielen Jahren dominieren die Ringer-Staffeln des AC Wals, des KSK Klaus und des KSV Götzis das Geschehen in der 1. Bundesliga. In der 39-jährigen Geschichte der nationalen Eliteliga ging mit einer Ausnahme – 2005 wurde der AC Hörbranz Meister – die nationale Krone an die drei Teams. Wals hält bei 28 Meistertiteln, Klaus bei acht Triumphen (zuletzt 1991) und der KSV Götzis jubelte 1983 und 1999 über Gold in der Bundesliga. Nicht ganz so lange her ist der letzte Sieg der Götzner Staffel über den heutigen Gegner Wals. Vor 1091 Tagen, am 19. November 2011, entschied man auf eigener Matte das erste Duell der Finalserie mit 27:26 für sich. Seit damals gab es aber in den acht Duellen gegen den Rekordmeister aus Salzburg nur mehr Niederlagen für den KSV.

Nichts mehr zu verlieren

Um zum siebten Mal in der 2001 eingeführten Finalserie dabei zu sein, muss der 17-fache ÖSRV-Vizemeister aus der Marktgemeinde heute ab 20 Uhr (Turnhalle der VMS Götzis) die Zeit zurückdrehen und Wals bezwingen. Durch die 23:34-Niederlage vor einer Woche im Heimderby gegen Klaus hat man bei Punktegleichstand im direkten Vergleich das kürzere Ende auf seiner Seite.

Götzis-Coach Andreas Nagel gibt sich kämpferisch: „Natürlich hat uns die Niederlage gegen Klaus in eine unangenehme Position gebracht, und wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Noch haben wir 14 Kämpfe die Möglichkeit, die Niederlage gegen Klaus zu kaschieren und mit einem
Remis in die Finalserie einzuziehen. Wir haben nichts mehr zu verlieren, können ohne Druck kämpfen und am Ende wird man sehen, was herauskommt“, so Nagel.

Im Parallelkampf will Klaus zeitgleich beim Gastspiel bei der KG Wien/Burgenland die Gunst der Stunde nutzen und einen Sieg einfahren. „Den Ausgang in Götzis können wir nicht beeinflussen. Wir konzentieren uns auf unseren Kampf. Unter normalen Umständen sollten wir aber in die Finalserie einziehen“, so KSK-Sportchef Bernd Ritter.