Wichtige Erkenntnisse gewonnen

Sport / 16.11.2014 • 20:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für den Zuckerhut interessierten sich Benjamin Bildstein/David Hussl nicht. Foto: ÖSV/Bulaja
Für den Zuckerhut interessierten sich Benjamin Bildstein/David Hussl nicht. Foto: ÖSV/Bulaja

49er-Duo Bildstein/Hussl auf Rang zwölf bei Südamerika-Titelkämpfen vor Rio.

Rio de Janeiro. (VN-akp) Bei sommerlicher Hitze von 35 Grad Celsius absolvierten die 49er-Segler Benjamin Bildstein (YC Bregenz) und sein Tiroler Partner David Hussl den nächsten Trainingsblock im olympischen Gewässer vor Rio de Janeiro. Das Duo bestritt die internationale südamerikanische Meisterschaft und belegten den zwölften Gesamtrang, beste Einzelplatzierung war ein dritter Rang. Damit klassierte sich das Gespann des YC Bregenz erstmals vor seinen österreichischen Trainingspartnern und Konkurrenten um den Startplatz bei den Sommerspielen 2016 in Brasilien, Niko Delle Karth und Nico Resch. „Mit guten Starts, Taktik und Speed konnten wir im stark besetzten Feld vorne mitmischen. Wir brachten erstmals bei Starkwind die Trainingsleistung im Wettkampf, das bedeutet einen großen Schritt nach vorne“, freuten sich Bildstein/Hussl. Alle zwölf Wettfahrten gingen bei aktionsreichen Volltrapez-Winden über die Bühne. „Die Wasserqualität vor Rio ist immer noch bedenklich. Die große Überraschung war dieses Mal, dass Hunderte tote Fische im Wasser trieben. Wir mussten regelrecht Slalom dazwischen segeln. Die Ursache für das Fischsterben ist noch unklar“, so Bildstein.