Schuster bleibt ein „Deutscher“

Sport / 19.11.2014 • 21:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Werner Schuster dirigiert weiter bei den Deutschen. Foto: ap
Werner Schuster dirigiert weiter bei den Deutschen. Foto: ap

Der Vorarlberger Skisprungtrainer verlängerte den Vertrag bis ins Jahr 2019.

münchen. Erfolgscoach Werner Schuster bleibt Bundestrainer der deutschen Skispringer. Kurz vor dem Saisonauftakt morgen in Klingenthal verlängerte der 45 Jahre alte Kleinwalsertaler seinen Vertrag beim Deutschen Skiverband (DSV) um vier Jahre bis 2019.

„Wir waren schon länger im Gespräch, ich musste mir ein paar Gedanken machen, weil die letzte Saison doch sehr anstrengend war“, sagte Schuster: „Aber ich habe viel Freude mit der Mannschaft, die Stimmung ist toll und das Gefüge im Team stimmt. Alle sind im besten Skisprung­alter, und uns stehen super Arbeitsbedingungen zur Verfügung. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Saison erfolgreich verlaufen wird.“

Seit Schusters Amtsantritt im März 2008 ist die Zahl der deutschen Podestplätze kontinuierlich gestiegen, von anfangs zwei auf zuletzt 16. Vorläufige Krönung war der Olympiasieg mit dem Team in Sotschi.

Tourneesieg ist das erste Ziel

Erstes Ziel für die kommende Saison, die morgen
(18 Uhr) mit einem Weltcup in Klingenthal beginnt, ist ein gutes Abschneiden bei der Vierschanzentournee. „Wir wollen bei der Tournee um den Sieg springen. Das
ist definitiv das erste Ziel“, sagte Schuster: „Dass wir das noch nicht hinbekommen haben, nagt ein bisschen an uns.“

Mit der Vertragsverlängerung verzichtete Schuster auf ein automatisches Rückkehrrecht an das Skigymnasium Stams, wo er bis 2007 tätig war. Dieses verfällt innerhalb der Vertragslaufzeit.