So viele Fans kamen zuletzt im Jahr 1968

Sport / 19.11.2014 • 19:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Durchschnittlich 37.416 Zuschauer bei Heimspielen von Alaba
und Co.

wien. Das österreichische Nationalteam hat im Jahr 2014 nicht nur ein sportlich erfolgreiches Jahr hinter sich, sondern auch für eine rekordverdächtige Euphorie gesorgt. Zu den sechs Heimspielen des ÖFB-Teams in diesem Jahr kamen gesamt 224.500 Zuschauer, was einen Schnitt von 37.416 Fans in den Stadien bedeutet. Das ist der höchste Wert seit 46 Jahren. 1968 waren zu drei Heimspielen – der Bundesländer-Premiere gegen Rumänien in Linz (32.000) sowie in Wien gegen Zypern (26.000) und Deutschland/BRD (70.000) – insgesamt 128.000 Zuschauer gekommen, was einen Schnitt von 42.667 brachte. Allerdings hatte damals das große Wiener Stadion (Prater- bzw. Happel-Stadion) noch eine größere Kapazität als heute.

Seither sind nur im Ausnahmejahr 2008 mehr Zuschauer zu den Spielen der ÖFB-Nationalelf auf heimischem Boden gekommen. Im Jahr der Heim-EM strömten – allerdings inklusive der drei EM-Spiele, die ja nicht als ÖFB-Heimspiele gezählt werden können – 392.074 (Durchschnitt 39.207) zu den Spielen des rot-weiß-roten Teams. Auch ohne das EM-Turnier wurde vor sechs Jahren mit gesamt 237.500 Zuschauern bei den Heimländerspielen das heurige Jahr übertroffen, allerdings auch bei einem Spiel mehr.