Afrika-Cup-Quali: Für Nigeria eine „Tragödie“

Sport / 20.11.2014 • 20:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Enttäuschung bei Nigerias Teamchef Stephen Keshi nach dem Scheitern in der Qualifikation für den Afrika-Cup. Foto: reuters
Enttäuschung bei Nigerias Teamchef Stephen Keshi nach dem Scheitern in der Qualifikation für den Afrika-Cup. Foto: reuters

Titelverteidiger nach 2:2 gegen Südafrika als Gruppendritter out.

abuja. Nigeria hat als Titelverteidiger mit Gruppenplatz drei die Qualifikation für den Afrika-Cup (17. Jänner bis 8. Februar 2015 in Äquatorialguinea) verpasst. „Es ist eine Tragödie für uns, so nah ranzukommen und dann das Finalturnier zu verpassen“, sagte Nigerias Verbands-Präsident Amaju Pinnick nach dem entscheidenden 2:2 zu Hause gegen Südafrika.

Der Verbandschef war aber auch bemüht, den Blick nach vorne zu richten. „Das ist ein dunkler Moment, aber bald wird alles wieder gut“, prophezeite Pinnick. Im Februar 2013 hatten die Nigerianer noch ihren dritten Afrika-Cup-Titel geholt, bei der WM in Brasilien im Sommer zudem mit dem Einzug ins Achtelfinale aufgezeigt.

Auch für Stephen Keshi ist das ein harter Schlag. Der Teamchef war jüngst erst wieder ins Amt als Nachfolger von Shaibu Amodu berufen worden. Im vorletzten Spiel gegen Kongo ging die Rechnung auf. Nigeria gewann auswärts mit 2:0 und wahrte Hoffnungen und Chancen aufs Weiterkommen. Gegen Südafrika kam nun aber die große Ernüchterung.