Der Griff nach der Krone

Sport / 20.11.2014 • 22:01 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Stefan Hartmann (rotes Trikot) gewann heuer drei seiner vier Kämpfe gegen Walser Gegner. Foto: schwämmle
Stefan Hartmann (rotes Trikot) gewann heuer drei seiner vier Kämpfe gegen Walser Gegner. Foto: schwämmle

Der KSK Klaus geht als klarer Außenseiter in die beiden Finalduelle der Ringer-Bundesliga.

Klaus. Vor 8394 Tagen, am 30. November 1991, bestieg der Kraftsportklub (KSK) Klaus letztmals den Thron der heimischen Ringer-Bundesliga. 23 Jahre später greift der Traditionsverein aus der Winzergemeinde zum wiederholten Male seit damals nach der nationalen Krone des Ring­sports. Wie schon so oft stellt sich dabei Rekordmeister AC Wals in den Weg. Bereits zum neunten Mal seit Einführung der Finalserie 2000 kommt es zum Duell der Klauser Mattensportler gegen die Salzburger.

Wals ist klarer Favorit

Das erste Duell der Topteams steigt morgen (19.30 Uhr) im Winzersaal in Klaus, der finale Vergleich geht dann am 29. November in der Sporthalle in Wals über die Bühne. Ein Blick auf die beiden bisherigen Saisonduelle zeigt, dass die Ländle-Staffel als klarer Außenseiter ins Rennen geht. In Wals musste sich Klaus mit 18:42, auf eigener Matte mit 22:35 geschlagen geben. KSK-Sportchef Bernd Ritter gibt sich keinen Illusionen hin: „Mit der Finalteilnahme haben wir das zu Beginn genannte Saisonziel erreicht. Wir haben nichts mehr zu verlieren, und alles, was jetzt noch kommt, wäre eine schöne Zugabe. Allerdings wäre es schon ein kleines Wunder, würden wir aus den insgesamt 28 Kämpfen als Gesamtsieger hervorgehen. Wals hat aufgrund der Vielzahl an Spitzenringern personell einfach viel mehr Möglichkeiten als wir. Trotzdem werden wir uns nicht kampflos geschlagen geben. Wir wollen speziell im Heimkampf unseren Fans noch einmal Ringsport der Extraklasse bieten und uns für die tolle Unterstützung während der Saison bedanken“, betont Ritter kämpferisch.

0388_001.pdf
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Ringen

1. Bundesliga 2014 Internet: www.ringkampf.at

Finale, Hinkampf

KSK Klaus I – AC Wals I morgen, 19.30 Uhr

Winzersaal, KR Heiss/Straßbauer/Kalkadarov

Rückkampf: 29. November 19.30 Uhr in Wals

Meister-Play-off: 1. AC Wals I (TV) 6 6 0 0 238:103 12

2. KSK Klaus I 6 3 0 3 180:166 6

3. KSV Götzis I 6 3 0 3 159:176 6

4. KG Wien/Burgenland 6 0 0 6 106:238 0

Die bisherigen Duelle der Finalserie seit Einführung 2000

Saison 2013: AC Wals – KSK Klaus 79:40 (34:25/a, 45:15/h)

Saison 2012: AC Wals – KSV Götzis 68:31 (31:20/a, 37:11/h)

Saison 2011: AC Wals – KSV Götzis 53:45 (22:28/a, 31:17/h)

Saison 2010: AC Wals – KSV Götzis 70:32 (35:17/a, 35:15/h)

Saison 2009: AC Wals – KSV Götzis 60:35 (32:14/h, 28:21/a)

Saison 2008: AC Wals – KSK Klaus 83:24 (39:16/a, 44: 8/h)

Saison 2007: AC Wals – KSK Klaus 91:14 (39:19/a, 52: 1/h)

Saison 2006: AC Wals – KSK Klaus 24: 4 (12: 2/a, 12: 2/h)

Saison 2005: AC Hörbranz – AC Wals 37:36 (15:22/a, 22:14/h)

Saison 2004: AC Wals – KSK Klaus 38:36 (21:16/a, 17:20/h)

Saison 2003: AC Wals – KSV Götzis 45:32 (26:13/h, 19:19/a)

Saison 2002: AC Wals – KSK Klaus 48:30 (22:17/a, 26:13/h)

Saison 2001: AC Wals – KSV Götzis 44:31 (21:17/a, 23:14/h)

Saison 2000: AC Wals – KSK Klaus 45:33 (23:16/a, 22:17/h)

Ehrentafel der Österreichischen Bundesliga seit 1975

Verein Gold Silber Bronze Gesamt

AC Wals 28 8 3 39

KSK Klaus 8 14 13 35

KSV Götzis 2 17 16 35

AC Hörbranz 1 – 4 5

KG Eisenstadt/Mörbisch – – 2 2

KG Nettingsdorf/Mörbisch – – 1 1

ASKÖ Leonding – – 1 1

Erklärung: Von 1952 bis 1975 wurden Mannschaftsmeisterschaften und keine Liga ausgetragen: Dabei holte der AC Wals 20 und der KSK Klaus drei Titel.