Sieg soll für Adventstimmung sorgen

Sport / 20.11.2014 • 20:28 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Austrias Offensivkraft Marcel Schreter rückt für den gesperrten Jailson in die Mannschaft gegen den FAC. Foto: gepa
Austrias Offensivkraft Marcel Schreter rückt für den gesperrten Jailson in die Mannschaft gegen den FAC. Foto: gepa

Klangvolles Rahmenprogramm zum letzten Heimspiel dieses Jahres gegen den FAC.

Lustenau. Mit einem in Fußballkreisen eher unüblichen unbefristeten Vertrag stellte Austria-Präsident Nagel diese Woche die Weichen für die Trainerzukunft von Mladen Posavec. Das heißt, dass die Zusammenarbeit vorerst auf unbestimmte Zeit fixiert wurde und das Dienstverhältnis beidseitig jederzeit unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsbestimmungen beendet werden kann. Daran denkt zum jetzigen Zeitpunkt natürlich niemand. Im Gegenteil: Sowohl der Präsident als auch der Trainer sind von einer langfristigen Arbeit überzeugt. „Langfristig ist es unser Ziel, wieder in der obersten Liga zu spielen“, sind sich beide Parteien einig.

Doch das ist vorerst nur ferne Zukunftsmusik. Vorerst gilt es, die Austria-Fans in Adventsstimmung zu versetzen.

Beste Gelegenheit dazu bietet das heutige Heimspiel gegen den FAC, das im eigenen Stadion den Abschluss des sehr durchmischten Jubiläumsjahres bildet. Die zwei bisherigen Auseinandersetzungen der beiden Teams endeten unentschieden. „Ich weiß, was wir unserem Anhang schuldig sind, und wir werden alles versuchen, um uns mit einem Sieg im Reichshofstadion zu verabschieden“, hofft Posavec auf zahlreichen Besuch. Auch wenn es gegen die Remis-Spezialisten der Liga wieder ein Geduldsspiel werden wird, ist der gebürtige Kroate von einem „Happy End“ überzeugt. „Entscheidend wird sein, wie schnell es uns bei Ballverlusten gelingt, die Kugel wieder zurückzuerobern.“ Apropos Kugel: Der Jahresausklang wird in der „VN-Kugel“ im Austria-Dorf mit Glühwein und Musik begangen. Den Abschluss bildet dabei ein Clubbing im Glashaus, und für die eingefleischten Austrianer gibt es sogar eigene Christbaumkugeln am Fanstand zu kaufen.

Kolvidsson an Klubs dran

Warum sich der Verein für Posavec als Nachfolger für Helgi Kolvidsson entschieden hat, begründet Präsident Nagel mit dessen Zielstrebigkeit und Ehrgeiz. „Posavec schafft es auch, Begeisterung in der Mannschaft zu wecken.“ Inwiefern sich das Gesicht der Grün-Weißen in der Winterpause ändert, kann und will der Austria-Boss noch nicht sagen. „Ich möchte erst einmal die letzten beiden Spiele abwarten und dann die Saison in Ruhe analysieren.“

Fakt ist, dass Legionäre wie Manuel Romay oder Abu Bakarrh Kargbo sich nicht durchsetzen konnten. Dafür kann die Austria möglicherweise den entlassenen Trainer Helgi Kolvidsson im Winter von der Gehaltsliste streichen. Denn der Isländer ist – laut Angaben des Präsidenten – gleich bei drei Klubs ein heißer Kandidat auf den Trainerposten.

Teamnews

SC Austria Lustenau

Aufstellung (4-1-4-1): Knett; Sakic, Christoph Stückler, Kobleder, Sobkova; Bolter; Zachhuber, Wolf, Schreter, Chabbi; Thiago

Ersatz: Hefel, Pürcher, Mathis, Romay, Kargbo, Tadic

Es fehlen: Galvao (verletzt), Jailson, Aschauer (beide gesperrt), Fall (4. Ausländer)

statistik: 2 EL-Duelle gegen FAC – 0 Siege, 2 Remis, 0 Niederlagen, Torverhältnis 3:3. Heim: 0:0; Auswärts: 3:3.