EHC verpasste Sprung an die Spitze

Sport / 23.11.2014 • 22:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
EHC-Stürmer Thomas Auer zieht im Duell mit Zell-Torhüter Dominik Frank den Kürzeren – und das nicht nur einmal. Foto: lerch
EHC-Stürmer Thomas Auer zieht im Duell mit Zell-Torhüter Dominik Frank den Kürzeren – und das nicht nur einmal. Foto: lerch

Deftige 1:5-Niederlage gegen Zell am See. 11:0-Kantersieg der VEU in Bled.

schwarzach. (VN-ko) Nichts wurde es aus dem Sturm auf Platz eins in der Inter National League für den EHC Alge Elastic Lustenau. Das Team von Heikki Mälkiä musste gegen den EK Zell am See gleich mit 1:5 die Segel streichen und kassierte damit die dritte Niederlage in dieser Saison gegen die Salzburger. Der Angstgegner ging schon nach 44 Sekunden in Überzahl durch Franz Wilfan, den älteren Bruder von EHC-Stürmer Max, mit 1:0 in Führung. Während die etwas grippegeschwächten Lustenauer mit untauglichen Mitteln in Richtung Zell-Torhüter Dominik Frank arbeiteten, nutzten die Gäste ihre Chancen eiskalt aus: nach einem Doppelschlag von Jürgen Tschernutter (34./36.) war der Traum von der Spitze für die Sticker ausgeträumt. Max Wilfans 1:3 (45.) brachte keine Wende, Zell machte mit einem Doppelschlag durch Christoph Herzog (50.) und Filip Vlcek (51.) das 5:1 perfekt. Nicht auf Augenhöhe war man beim EHC auch bei der Wahl zum „Spieler des Abends“: Verteidiger Martin Oraze stand bei vier der fünf Gegentreffer auf dem Eis und öffnete mit seiner offensiven Spielweise den Gästen den Weg zum Erfolg.

Fünf Tore von Stanley

Die Lorenz Lift VEU Feldkirch kam mit vier Punkten von der Slowenien-Reise zurück. Nach der 1:2-Niederlage in der Verlängerung gegen Jesenice gab es für die Cracks von Milos Holan in Bled einen 11:0-Kantersieg, den man sich nach dem Ketchup-Effekt erspielte: Zuerst kam lange nichts, dann alles. Erst in der 29. Minute eröffnete Patrick Maier mit dem 1:0 den Torreigen, im letzten Drittel schlug das VEU-Team gleich acht Mal zu. Dylan Stanley verdiente sich mit fünf Toren das größte Stück am Erfolg.

Spielfrei, aber nicht ganz sorglos, verbrachte der EHC Bregenzerwald das Wochenende. Dem Tabellenführer wurde der E-Mail-Account geknackt, die Wälder mussten sich kurzfristig eine neue Adresse zulegen.