Segler kämpfen um Preisgeld

Sport / 26.11.2014 • 18:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Steuermann David Bargehr und Vorschoter Lukas Mähr wollen beim Weltcupfinale in Abu Dhabi aufzeigen. Foto: Marsano
Steuermann David Bargehr und Vorschoter Lukas Mähr wollen beim Weltcupfinale in Abu Dhabi aufzeigen. Foto: Marsano

470er-Duo David Bargehr und Lukas Mähr beim Weltcupfinale in Abu Dhabi dabei.

Abu Dhabi. (VN-jd) Nach dem großen Finale in der Formel 1 kommt es ab heute in der Hauptstadt des gleichnamigen Emirats Abu Dhabi und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zum großen Saison-Showdown der Segler. Das Weltcupfinale bis Sonntag gibt gleichzeitig einen Einblick in die Zukunft. Die Veranstaltung bringt für die Top-Segler der zehn olympischen Klassen, darunter sechs österreichische Boote, einen Vorgeschmack auf geplante Neuerungen. Die Teilnahme am Saisonfinale ist für die Sportler jedenfalls lukrativ.

Erstmals wird ein Preisgeld von 200.000 US-Dollar ausgeschüttet, für den Sieg in einer der zehn Bootsklassen gibt es 10.000 Dollar, die weiteren Podestplätze werden mit 6500 bzw. 3500 Dollar honoriert. Die Starterfelder basieren auf einem Qualifikationssystem und sind stark limitiert, die Boote werden vom Veranstalter in allen Klassen zur Verfügung gestellt, müssen aber nicht in Anspruch genommen werden. Mit dem 470er-Duo David Bargehr und Vorschoter Lukas Mähr des YC Bregenz ist beim erstmals in dieser Form ausgetragenen Finale auch ein Ländle-Team in Abu Dhabi dabei. „Der Wettstreit gegen die besten Teams der Welt ist nichts Neues für uns. Um keine Nachteile zu haben, greifen wir trotz der zur Verfügung gestellten Boote auf eigenes Material zurück, da die technischen Unterschiede bei den 470ern zu groß sind. Die Rahmenbedingungen vor Ort sind perfekt, wir freuen uns auf den Schlagabtausch, um das Medal Race der Top Ten am Sonntag zu schaffen“, freute sich Vorschoter Mähr.

Zurück nach Rio

Unmittelbar nach dem Finale reist ein Teil von Österreichs Olympiakandidaten, darunter auch Bargehr/Mähr, wieder direkt nach Rio. Dort steht bis 20. Dezember der nächste Trainingsblock in Blickrichtung Olympische Sommerspiele 2016 auf dem Programm.

Das zweite Ländle-Topteam, die 49er-Crew Benjamin Bildstein und David Hussl, ist in Abu Dhabi nicht dabei. Sie nehmen so wie Nico Delle Karth/Niko Resch vom 8. bis 15. Dezember am Weltcup in Melbourne teil und befinden sich bereits auf dem Weg nach Australien.