Haben nichts zu verlieren

Sport / 27.11.2014 • 22:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

KSK Klaus gastiert im Finalrückkampf der Ringer-Bundesliga morgen in Wals.

Klaus. (VN-jd) „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“ sagte einst Schriftsteller Hermann Hesse. Mit diesem Vorsatz geht die Staffel des KSK Klaus in das zweite Duell der Finalserie der Ringer-Bundesliga. Alles andere als der 29. Bundesliga- und 49. Mannschaftsmeistertitel des gastgebenden AC Wals morgen (19.30 Uhr) wäre eine Überraschung. Der Titelverteidiger aus Salzburg setzte sich im Hinkampf mit 30:25 durch und entschied auch die bisherigen Vergleiche in dieser Saison mit 41:18 (Heim) bzw. 35:22 (in Klaus) für sich.

Letztmals 1991 auf dem Thron

Im Lager des Traditionsvereins aus der Winzergemeinde, der letztmals vor 23 Jahren, in der Saison 1991 den Thron der heimischen Ringer-Bundesliga bestieg, spricht man von einer klaren Außenseiterrolle, die durch das Resultat im ersten Finalduell bestätigt wurde. KSK-Sportchef Bernd Ritter: „Mit der Finalteilnahme haben wir unser Saisonziel erreicht und es würde schon an ein kleines Wunder grenzen, würden wir in den ausstehenden 14 Kämpfen den Rückstand von fünf Punkten wettmachen. Auf jeden Fall werden wir noch einmal alles in die Waagschale werfen. Wir haben nichts mehr zu verlieren und werden alles geben, auch wenn es am Ende nur zum 15. Vizemeistertitel in der Vereinsgeschichte reichen sollte.“

Ringen

1. Bundesliga 2014

Internet: www.ringkampf.at

Finale, Rückkampf

AC Wals I – KSK Klaus I morgen, 19.30 Uhr

Walserfeldhalle, Ratz (MP), Salmer (KR), Irnberger (SR)

Hinkampf

KSK Klaus I – AC Wals I 25:30

(12:15/13:15)

1. Durchgang (Freistil): 57 kg: Stefan Hartmann – Simon Marchl 3:1 (9:3), 130 kg: Vyshar – Lolashvili 3:0 (8:0), 62 kg: Simon Hartmann – Tamas 1:4 (4:15), 100 kg: Ludescher – Hrustanovic 0:3 (0:9), 68 kg: Elsbek Magamadow – Außerleitner 1:3 (6:6), 88 kg: Peter – Turashvili 4:0 (7:0, DI), 77 kg: Ilias Magamadow – Visalimov 0:4 (0:14)

2. Durchgang (Griechisch-römisch): 57 kg: Stefan Hartmann – Mühlbacher 4:0 (2:4, DI), 130 kg: Vyshar – Leneyel 4:0 (4:1, DI), 62 kg: Geiger – Burger 3:1 (14:12), 100 kg: Ludescher – Hrustanovic 1:3 (1:7), 68 kg: Nigsch – Pufer 0:4 (0:4, DI), 88 kg: Peter – Visalimov 1:3 (6:11), 77 kg: Halbeisen – Florian Marchl 0:4 (4:14, DI)