Judosport der Extraklasse

Sport / 27.11.2014 • 22:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lokalmatador Michael Greiter (blauer Kimono) und Co. sind beim Steinbock-Cup gefordert. Foto: schwämmle
Lokalmatador Michael Greiter (blauer Kimono) und Co. sind beim Steinbock-Cup gefordert. Foto: schwämmle

Fünf Teams aus drei Nationen kämpfen morgen in Hohenems um den Steinbock-Cup.

Hohenems. (VN-jd) Eine Woche nach dem Final Four der 1. Bundesliga in Perchtoldsdorf gibt es auch im Ländle Judosport auf höchster Ebene zu sehen. Bei der vierten Auflage des Steinbock-Cups morgen in Hohenems sind fünf Topteams im einsatz. Neben Gastgeber Leistungszentrum Tectum Judo Vorarlberg werden der elffache ÖJV-Titelträger UJC Mühlviertel (zuletzt 2003), der TSV München-Großhadern, die Landesauswahl von Baden-Württemberg und mit Bodokwai London erstmals ein britisches Teams zu sehen sein.

Böhler weilt in Japan

Da Aushängeschild Laurin Böhler wegen eines Trainingslagers mit dem Nationalteam in Japan erneut beim Heimevent passen muss, und die Konkurrenz hochkarätig ist, hat sich der Gastgeber mit Gastkämpfern verstärkt. Mit Manuel Hödl (60 kg), Philipp Ackerl (90 kg) und Philipp Popp (+ 100 kg) wurden drei Judokas des beim Bundesliga-Final-Four drittplatzierten JC Leibnitz verpflichtet. Zudem wird wie letztes Jahr, als die Ländle-Equipe hinter Sucy Judo Paris Rang zwei belegte, der Deutsche Simon Glockner (100 kg) für den Gastgeber auf der Matte stehen. Komplettiert wird das LZ-Team durch die Youngsters Maximilian Niederstetter und Marco Moosbrugger (beide 66 kg), Michael Greiter (73 kg), Michael (73 kg) und Marc Sohm (81 kg).

Im Hintergrund wird im Leistungszentrum weiter eifrig an der Qualitätsschraube justiert. LZ-Obmann Marc Sohm und der seit zwei Jahren an der Verbandsspitze stehende Emanuel Schinnerl forcieren die Zusammenarbeit mit den Vereinen, wo laut Sohm in dieser Zeit ein richtiger Leistungsschub geschafft wurde. Nach dem abermaligen Triumph in der Westliga will man in den nächsten Jahren mit einer Vorarlberger Mannschaft die Rückkehr in die österreichische Nationalliga realisieren. Schinnerl: „Mit dem Steinbock-Cup wollen wir die Szene weiter beleben und zudem den Fans Judosport auf höchstem Niveau vor Augen führen.“

Beginn der Kämpfe in der Sporthalle Herrenried ist um 17 Uhr, jedes der fünf Teams kämpft dabei je einmal gegen die weiteren Mannschaften.