Bulldogs bleiben hungrig

Sport / 30.11.2014 • 21:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jamie Arniel – im Bild gegen Christoph Hörtnagl – überzeugte nicht nur mit einem Tor und zwei Vorlagen, sondern auch mit Kampfgeist. Foto: gepa
Jamie Arniel – im Bild gegen Christoph Hörtnagl – überzeugte nicht nur mit einem Tor und zwei Vorlagen, sondern auch mit Kampfgeist. Foto: gepa

4:1-Sieg gegen Innsbruck, Dornbirn holte zum sechsten Mal in Folge Punkte.

Dornbirn. (VN-ab) „Es läuft“, war die Reaktion von Alex Feichtner zum 4:1-Sieg über Innsbruck. Die Gründe für Dornbirns Erfolgsrun sind für Feichtner klar. „Weniger Strafen, wir treffen nun auch im fünf gegen fünf und haben das notwendige Glück.“ Bulldogs-Coach Dave MacQueen ergänzte die Begründung um einen weiteren Puzzlestein. „Unser Tormann Nathan Lawson hält uns im Spiel. Er ist sicher mit ein Grund, warum wir wieder zurück in die Spur gefunden haben.“ Das Ergebnis sind elf Punkte in den letzten sechs Spielen. Damit holte sein Team im November drei Punkte mehr als im Oktober und September zusammen.

Schnitzer ausgenützt

Denkbar schlecht startete das 15. Westderby für Lawson. Beim Aufwärmen erhielt der Goalie einen Schuss an den Kehlkopf. Er musste das Warm-up abbrechen und startete leicht angeschlagen in das Spiel gegen Innsbruck. Doch Lawson ließ sich davon nicht beirren. Bereits im Startdrittel musste er mehrmals entscheidend eingreifen, da seine Vorderleute die Tiroler nur schwer in den Griff bekamen. Dies änderte sich in der 15. Minute. Martin Grabher-Meier probierte es allein, zog vors Tor, seine für Jamie Arniel geplante Vorlage lenkte Haie-Spieler Benni Schennach ins eigene Gehäuse. Nur eine Minute nach der Führung trug sich erstmals in dieser Saison Alex Feichtner in die Torschützenliste ein. Innsbruck-Tormann Adam Munro brachte Feichtners Schuss nicht unter Kontrolle und der Puck landete hinter Munro zum 2:0 im Tor. Dornbirns Scheibenglück hielt auch im zweiten Drittel an. Zuerst profitierte Jamie Arniel davon, sein Schuss wurde in der 23. Minute erneut von einem Tiroler ins eigene Tor abgelenkt. In der 26. Minute geriet Dornbirns Führung erstmals in Gefahr. Mario Huber ließ mit einem Gewaltschuss Lawson keine Chance, verkürzte auf 1:3. Die Gäste waren dem zweiten Treffer nun deutlich näher als die Bulldogs dem vierten. Doch die Gastgeber nützten in der 38. Minute erneut einen Fehler der Gäste: Schennachs „Befreiungsschlag“ landete bei Chris D’Alvise, der fixierte frühzeitig den 4:1-Endstand.

Nichts Neues von Aquino

Gibt es in Dornbirn nach dem Aus in Färjestad ein Wiedersehen mit Luciano Aquino? Geburtstagskind und Bulldogs-Manager Alex Kutzer (46) hat da seine Zweifel. „Klar, sind wir interessiert, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass wir seine Gehaltsvorstellungen erfüllen können. Außerdem bezweifle ich, dass die EBEL sein favorisiertes Ziel ist.“