Der Bregenzerwald bleibt obenauf

Sport / 30.11.2014 • 21:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Bregenzerwälder Oliver Achermann und Johannes Lins nehmen Lustenau-Stürmer Dominic Haberl in die Zange. Foto: stiplovsek
Die Bregenzerwälder Oliver Achermann und Johannes Lins nehmen Lustenau-Stürmer Dominic Haberl in die Zange. Foto: stiplovsek

2:0-Heimsieg gegen Lustenau, Feldkirch beim 4:0 gegen Kitzbühel ohne Mühe.

dornbirn. (VN-siha-do-ko) Der EHC Alge Elastic Lusten­au musste auch im zweiten Derby-Duell mit dem EHC Bregenzerwald die Segel streichen, und erneut blieben die Sticker ohne Torerfolg. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Zell und Feldkirch war den Lustenauern die Verunsicherung zu Beginn deutlich anzumerken. Der Tabellenführer aus dem Wald hatte durch Dominik Bereuter (2.), Christian Ban (3.) und Marcel Wolf (3.) gleich drei Mal das 1:0 auf der Schaufel. Ausgerechnet in Unterzahl kamen dann aber auch die Lustenauer durch Scott Barney (4.) zur ersten guten Möglichkeit. Es folgte ein munteres Hin und Her, wobei die Kontrahenten immer wieder an den gut disponierten Torhütern Oskar Östlund und Tommi Virtanen scheiterten, so auch Thomas Auer (20.). Die ohnehin schon schnelle Partie nahm im Mittelabschnitt noch mehr Fahrt auf, besonders zwischen Minute 28 und 34. Zuerst fasste sich Ban in Überzahl ein Herz und ließ den Puck mit einem platzierten Hammer aus der Distanz im Netz zappeln. Und die Wälder hätten darauf durch Linus Lundström und Christian Haidinger gleich nachlegen können. Danach folgte die beste Phase von Toni Saarinen & Co., Barney scheiterte aber ebenso am Pfosten (32.) wie Patrick Ratz (33.). Als Lukas Fritz auch noch allein­stehend vergab (34.), war der Lustenauer Sturmlauf gebrochen, Christian Haidinger löschte mit dem zweiten Treffer (38.) die EHC-Lichter endgültig aus. Im Schluss­drittel bemühten sich die Gäste redlich, die Wälder gaben den Vorsprung aber nicht mehr aus der Hand. Auer holte sich zwei Sekunden vor dem Ende nach Auseinandersetzungen mit Lundström und Ban noch eine Spieldauerdiszplinarstrafe ab. „Die Partie stand lange auf des Messers Schneide,“ meinte Wald-Coach Henrik Alfredsson. „Wir haben aber in der Abwehr nichts zugelassen.“ EHC-Tainer Heikki Mälkiä hat der letzte Punch vor dem Tor gefehlt.

Nie in Gefahr

Die Lorenz Lift VEU Feldkirch ließ beim 4:0 gegen Kitzbühel nie Zweifel über den Sieger aufkommen. Die Mannschaft von Milos Holan stand defensiv sehr gut, war geduldig und fand über schöne Kombinationen auch zum Torerfolg. Dylan Stanley (11.), Ondrey Hampl (23.), Youssef Riener (24.) und Daniel Fekete (40.) stellten den Sieg sicher.