Nickel raste 2014 allen davon

Sport / 19.12.2014 • 20:33 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Sicherte sich heuer gleich zwei Titel: Patrik Nickel mit seinem Gerent-Opel-Kadett-C. Fotos: noger
Sicherte sich heuer gleich zwei Titel: Patrik Nickel mit seinem Gerent-Opel-Kadett-C. Fotos: noger

Der Koblacher holte sich in der Jubiläums-saison des Automobilcups den Titel.

SCHWARZACH. Seit 1980 gibt es mittlerweile schon den Vorarlberger Automobil-Cup. Erster Gewinner war der Dornbirner Werner Kuster. Erfolgreichster Pilot der Geschichte war bislang der Alberschwender Kurt Flatz mit fünf Titeln (1987, 1989, 2000, 2002 und 2003). In der heurigen 35. Jubiläums-Saison gab es mit dem Koblacher Patrik Nickel ein neues Siegergesicht. Der 30-jährige Transportunternehmer rückte gleich mit zwei verschiedenen Opel-Kadett-C-Boliden aus: mit einem roten Renner speziell für die Slalomveranstaltungen und einem türkisfarbenen, stark modifizierten Auto speziell für die Bergrennen. Mit insgesamt vier Tagessiegen holte er sich bei elf Veranstaltungen gegen weit über 100 Teilnehmer aus fünf Nationen mit knappem Vorsprung erstmals den Cup-Gesamtsieg vor dem Hörbranzer Kevin Zuschlag auf einem Mitsubishi Lancer Evo VII, der bei den Serienfahrzeugen praktisch unbezwingbar war. Gesamtdritter wurde der Südtiroler Kevin Lechner auf einem BMW M3.

Auch Champion am Berg

Neben den vier Slaloms auf dem Röthner Drivingcamp-Gelände und dem Slalom in Latschau (veranstaltet vom RC Klostertal) hat der Renn- und Rallye-Club Vorarlberg (RRCV) heuer auch erstmals drei Bergrennslaloms mit je zwei Rennen in Damüls, am Hochtannberg und nach Eichenberg ausgetragen, weshalb auch erstmals ein separates Berg-Championat zur Austragung gelangte. In der Addition gewann ebenfalls Patrik Nickel vor dem Schweizer Sascha Tanner (Subaru) und Lechner.

Mit 129 Startern war das Eröffnungsrennen in Röthis die am stärksten besetzte Veranstaltung des Jahres, mit 2500 Fans gab es beim Saisonfinale in Eichenberg die größte Zuschauerkulisse. Längst wird von den Aktiven dem RRCV eine Top-Organisation mit professioneller Zeitmessung attestiert.

Dritter der Schweizer Kart-Rotax-Max-Challenge: Mario Tomasini.
Dritter der Schweizer Kart-Rotax-Max-Challenge: Mario Tomasini.

Motorsport

Die wichtigsten Erfolge der Vorarlberger Automobilsportler 2014

Auflistung nach Platzierungen in alphabetischer Reihenfolge

1. Plätze (5)

Patrik Nickel (Koblach) Vorarlberger Drytech-Race-Automobil-Cup, Opel Kadett C

Patrik Nickel (Koblach) Vorarlberger Berg-Championat, Opel Kadett C

Helmut Rössl (Dornbirn) ÖM-Rallyecross, Touring Cars, Skoda Fabia

Wolfgang Stoß (Nenzing) Tiroler Automobilslalom-Cup, Lotus Elise MK1

Heimo Zenz (Hard) Autocross-3-Nationen-Cup, Serienwagen 4WD bis 2500ccm, BMW 325ix

2. Plätze (4)

Christoph Hold (Lauterach) Tiroler Kartmeisterschaft, DAI-Trophy, KZ2-Schalter, Maranello-Kart

Mario Scheibenstock (Bludenz) Tiroler Automobilslalom-Cup, Citroen Saxo

Makus Wintersteiger (Dornbirn) NitrOlymp’X-Dragracing, Hockenheim, Pro ET-Klasse, Chevy-Camaro

Kevin Zuschlag (Hörbranz) Vorarlberger Drytech-Race-Automobil-Cup, Mitsubishi Lancer Evo VII

3. Plätze (2)

Christian Klien (Hohenems) European-Le-Mans-Series (ELMS), Morgan-Judd LMP2

Mario Tomasini (Wolfurt) Schweizer Kart-Rotax-Max-Challenge, Klasse Micro, Tony-Kart

5. Plätze (2)

Ferdinand Rauch (Klaus) Tiroler Kartmeisterschaft, DAI-Trophy, Bambini, Birell-Rotax

Willi Sutter (Bildstein) Autocross-3-Nationen-Cup, Spezialcross-Buggy 1600 ccm, EB-Hayabusa

6. Platz (1)

Nadine Dobler (Feldkirch) Tiroler Automobilslalom-Cup, Damenwertung, Fiat Abarth 850

7. Plätze (3)

Sandro Bickel (Bludesch) Lamborghini Super Trofeo Europa, PRO AM, Lamborghini Galardo

Jessica Dobler (Feldkirch) Tiroler Automobilslalom-Cup, Damenwertung, Ford Fiesta ST

Thomas Ladler (Fußach) Autocross-3-Nationen-Cup, Spezial-Cross 2WD bis 2l, Fast & Speed VW

8. Platz (1)

Thomas Mätzler (Lustenau) Tiroler Kartmeisterschaft, DAI-Trophy, Senioren KZ2 35+, CRG-TM

9. Plätze (4)

Kurt Adam (Wolfurt) OSK-Rallyepokal, Division P3, Opel Kadett GSI 16 V

Mathias Freuis (Alberschwende) ÖM-Autocross, Allrad-Buggies bis 1600 ccm, EB Peters

Thomas Lins (Nüziders) Tiroler Automobilslalom-Cup, Seat Ibiza

Timo Scheider (Lochau) Deutsche Tourenwagen Masters (DTM), Audi RS 5 DTM

11. Platz (1)

Christoph Lampert (Feldkirch) Berg-ÖM, Division III, VW Golf GTI

14. Platz (1)

Adrien Tambay (Lochau) Deutsche Tourenwagen Masters (DTM), Audi RS 5 DTM

24. Platz (1)

Marco Holzer (Lochau) Tudor United Sportscar Championship, USA, GT-Klasse, Porsche 911 RSR