Zäher Sieg von Klitschko

Sport / 26.04.2015 • 21:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bryant Jennings (l.) gab Wladimir Klitschko einiges aufzulösen. Foto: Gepa
Bryant Jennings (l.) gab Wladimir Klitschko einiges aufzulösen. Foto: Gepa

Der Boxweltmeister blieb gegen Jennings harmlos.

New York. Er machte mit beiden Händen das Siegeszeichen im Ring, aber Wladimir Klitschko hat die amerikanischen Boxfans erneut nicht begeistern können. Bei seinem einstimmigen Punkt­erfolg in New York gegen US-Herausforderer Bryant Jennings wirkte der Ukrainer selten wie ein Schwergewichts-Champion.

Der Kampf war nicht unbedingt eine Werbung fürs Boxen – und schon gar nicht für Klitschko. Der Makel des Langweilers, der ihm in den USA anhaftet, wurde bestätigt. Zwar verteidigte Klitschko im Madison Square Garden durch seinen 64. Sieg im 67. Kampf seine Weltmeister-Gürtel nach WBA,- WBO- und IBF-Version. Und das Urteil fiel auch eindeutig aus: 118:109, 116:111, 116:111. Dennoch hatte er mit dem zuvor in 19 Kämpfen unbesiegten und eher unbekannten Amerikaner seine Probleme und musste einige Treffer einstecken.

Wiederholung des „Dings“?

„Ich habe einen Sieg erwartet, aber leider habe ich nicht so überzeugend gewonnen wie in der Vergangenheit“, betonte Klitschko, als er um 1.44 Uhr in roter Trainingsjacke zur Pressekonferenz kam. Er lobte Jennings als „starken, mobilen Herausforderer“, der es ihm durch seine Beweglichkeit schwer gemacht habe, die richtige Distanz für die Schläge zu finden. „Diese Niederlage bricht nicht mein Selbstbewusstsein. Es war nicht einmal mein schwerster Kampf“, meinte der Mann aus Philadelphia lässig. Und schlug Klitschko eine Revanche vor. „Lasst uns das Ding noch einmal machen“, meinte der 30-Jährige.