Jetzt wird es wirklich schwierig für die Harder

Sport / 10.05.2015 • 23:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hard spielte, der SC Schwaz gewann. Die Schnellrieder-Elf vergab zu viele Chancen gegen die Tiroler. Foto: steurer
Hard spielte, der SC Schwaz gewann. Die Schnellrieder-Elf vergab zu viele Chancen gegen die Tiroler. Foto: steurer

FC Bizau besiegt den FC Dornbirn mit 3:1 und verlässt die Abstiegsplätze.

regionalliga. Es ist und bleibt eine „Seuchensaison“ für den FC Hard. Irgendwie erinnert die Situation an Vorjahresabsteiger SC Bregenz, der dann letztendlich sehr unglücklich aus der Regionalliga West abstieg. Auf dem besten Wege dazu ist seit Samstag auch die Schnellrieder-Elf, die statt mit notwendigen drei Punkten am Ende wieder einmal mit leeren Händen dastand. Trotz klarer Feldüberlegenheit verabsäumten es die Hausherren, das entscheidende Tor zu erzielen. Chancen dazu gab‘s genügend, aber das Leder wollte nicht ins Tiroler Gehäuse.

Wie etwa bei der „Hunderprozentigen“ von Piero Minoretti (62.), der unbedrängt aus fünf Metern Entfernung über das Tor köpfte, oder als der Ball nach einem abgefälschten Schuss von Metin Batir (71.) am leeren Tor vorbeikullerte.

Schwazer Minimalisten

Eine bezeichnende Szene für Hard-Trainer Oliver Schnellrieder: „Es tut mir sehr leid für die Mannschaft, die viel investierte. Wir hatten viele Chancen, bringen aber einfach keine rein. Zum wiederholten Male verloren wir als klar bessere Mannschaft. Das ist extrem bitter.“ Und so kam es, wie es kommen musste. Unmittelbar nach Ablauf der 90. Minute schlossen die Tiroler einen Konterangriff zum 0:1 ab; es war dies zugleich der erste nennenswerte Torschuss der Gäste! Im Harder Waldstadion fielen Markus Grabherr und Co. nach dem Schlusspfiff enttäuscht in den Rasen und schüttelten zu Recht ungläubig den Kopf über dieses Spiel, das man eigentlich gar nicht verlieren konnte.

Die Luft wird nun für den FC Hard dünner im Abstiegskampf, zumal die direkten Konkurrenten aus Altach und Bizau Siege und Punkte bejubeln durften. „Jetzt wird‘s schwierig, aber wir kämpfen bis zum Schluss“, übte sich Hard-Trainer Oliver Schnellrieder trotzdem in Zweckoptimismus.