„Spricht nichts dagegen“

Sport / 13.05.2015 • 22:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Christopher Knett (l.) wird voraussichtlich auch in der neuen Saison ein Rückhalt für die Austria sein. Foto: gepa
Christopher Knett (l.) wird voraussichtlich auch in der neuen Saison ein Rückhalt für die Austria sein. Foto: gepa

Christopher Knetts Vertrag in Lustenau läuft aus. Gespräche mit Hubert Nagel laufen.

lustenau. Im Sommer 2013 wechselte Goalie Christopher Knett zur Lustenauer Austria. Seither hat er 66 Spiele in der Erste Liga bestritten, davon blieb er 20 Mal ohne Gegentor. Im Juni läuft sein Vertrag aus. Die Austria hat die Option für ein weiteres Jahr noch nicht gezogen, eine Verlängerung ist aber wahrscheinlich. Die Gespräche und Verhandlungen mit Präsident Hubert Nagel laufen bereits, einer Verlängerung steht laut Knett eigentlich wenig im Wege. „Es spricht nichts dagegen. Mein Sohn ist hier geboren, meiner Freundin und mir gefällt es in Lustenau sehr gut. Die Gespräche mit Hubert Nagel laufen. Ich denke, wir werden uns finden und bald eine Entscheidung treffen können“, erklärt der 24-jährige gebürtige Wiener.

Alte Muster

Die laufende Saison der Austria ist sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wirklich guten Spielen, in denen das Potenzial der Mannschaft voll zur Geltung kam, standen auch Spiele zum Vergessen gegenüber. Den Grund dafür kann sich auch Knett nicht erklären: „Natürlich ist diese Saison absolut nicht so gelaufen, wie wir sie uns vorgestellt haben. Wir hatten sehr gute Spiele, sind aber auch sehr oft in alte Muster zurückgefallen. Daran müssen wir weiter arbeiten.Wir müssen in der neuen Saison auf jeden Fall wieder viel stabiler werden.“

Klassenerhalt weiter Thema

Mit dem Sieg in Hartberg und dem Punktgewinn bei Fixaufsteiger Mattersburg hat sich die Austria zwar Luft verschafft, das Thema Klassenerhalt ist aber trotzdem noch nicht ganz vom Tisch.

Mit 41 Punkten liegt die Austria momentan auf dem sechsten Platz, Horn und die Abstiegsränge sind aber nur vier Punkte entfernt. Drei Spiele sind bis Meisterschafts­ende noch zu absolvieren. „Ganz aus dem Kopf ist das Thema noch nicht. Wir haben uns jetzt aber eine gute Ausgangssituation geschaffen. Wenn wir aber am Freitag gegen Horn einen Dreier einfahren, sind wir endgültig abgesichert. Dann ist es unser Ziel, noch so hoch als möglich in der Tabelle zu klettern und den Schwung in die neue Saison mitzunehmen“, so der 1,84 Meter große Torhüter.

Diese Saison ist nicht gelaufen, wie wir sie uns vorgestellt haben

christopher knett