Par-Runde nach „dummem Finish“

Sport / 16.07.2015 • 23:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bankräuber auf dem Golfplatz? Nein, Bernd Wiesberger (l.) und Zach Johnson schützten sich in St. Andrews gegen die Kälte. Foto: Reuters
Bankräuber auf dem Golfplatz? Nein, Bernd Wiesberger (l.) und Zach Johnson schützten sich in St. Andrews gegen die Kälte. Foto: Reuters

Mäßiger Start von Bernd Wiesberger in die British Open. Tiger Woods spielte schwach.

St. Andrews. Mit großer Zuversicht war Bernd Wiesberger in die 144. British Open der Golf-Profis gestartet. Nach dem ersten Tag auf dem traditionsreichen Old Course im schottischen St. Andrews regierte beim Burgenländer aber der Frust. Nach zwei Bogeys auf den letzten beiden Löchern schrieb Wiesberger zum Auftakt des dritten Major-Turniers des Jahres nur eine Par-Runde an.

Mit 72 Schlägen reihte sich der Paris-Sieger damit nur auf Rang 67 ein. In Führung ging der US-Open-Zweite Dustin Johnson (USA) mit sieben unter Par. Einen miserablen ersten Tag lieferte Tiger Woods ab, der 39-Jährige spielte eine 76er-Runde und muss somit um den Cut bangen. Der Weltranglisten-Zweite Jordan Spieth, heuer bereits Sieger des Masters und der US Open, kam mit einer 67 ins Clubhaus.

In Summe enttäuschend

„Dummes Finish heute. Habe okay gespielt, aber hatte einige schlechte Breaks und habe praktisch nichts eingelocht. In Summe ziemlich enttäuschend“, schrieb Wiesberger auf Facebook. Der 29-Jährige blickte bereits auf Freitag, wo er ab 9 Uhr wieder auf dem Grün steht: „Morgen muss es zu laufen beginnen.“

Ganz gut lief es dagegen bei Spieth, den bereits viele als Nachfolger von Woods sehen. Dem Texaner gelangen sieben Birdies, auf den zweiten neun Löchern leistete er sich dann zwei Bogeys. Wenn sich der Shootingstar die „Claret Jug“ holt, wird der 21-jährige Jungstar den verletzten Nordiren Rory McIlroy an der Spitze der Weltrangliste ablösen.