In Gedanken bei Jules Bianchi

Sport / 26.07.2015 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gedenkminute für den verstorbenen Jules Bianchi. Foto: Reuters
Gedenkminute für den verstorbenen Jules Bianchi. Foto: Reuters

Budapest. Die Formel-1-Familie nahm vor dem Start zum Budapest-Grand-Prix gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern Abschied von dem vor einer Woche verstorbenen Jules Bianchi. Bernie Ecclestone hatte Bianchis Vater Philippe, Mutter Christine, Schwester Mélanie und Bruder Tom in seinem Privat-Jet von Nizza einfliegen lassen. „Es ist eine schreckliche Situation. Aber die ganze Familie wollte hier sein, um diese Unterstützung zu erfahren. Und auch, um die Formel 1 zu unterstützen. Jules ist auch hier bei uns“, sagte Philippe Bianchi.

Zum Gedenken an Bianchi bildeten die Fahrer zur ungarischen Nationalhymne zusammen mit der Familie des Franzosen einen Kreis um ihre Helme, zu denen Tom Bianchi auch den von Jules gelegt hatte. „Sie wurden bislang wenig mit so etwas konfrontiert, weil heute alles so viel sicherer ist. In unserer Zeit sind zwei Piloten im Jahr gestorben“, sagte Mercedes-Aufsichtsratsboss Niki Lauda.