Junge Kart-Talente zeigen groß auf

Sport / 28.07.2015 • 21:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Platz vier in der Rotax-Max-Challenge: Jorden Dolischka. Foto: privat
Platz vier in der Rotax-Max-Challenge: Jorden Dolischka. Foto: privat

Kiano Blum (8), Jorden Dolischka und Mario Tomasini (beide 10) haben Renn-Gene geerbt.

Schwarzach. (VN-dg) Der Ländle-Kart-Sport erwacht langsam wieder aus seinem Dornröschenschlaf. Zwar gibt es keine Clubs mehr, weder Rennen in Vorarlberg noch Landesmeisterschaften, dennoch fröhnen noch einige Kart-Piloten ihrer Leidenschaft. Besonders erfreulich ist, dass einige „Kart-Knirpse“ mit feinen Ergebnissen aufzeigen. Der zehnjährige Wolfurter Mario Tomasini wurde gerade beim dritten Lauf zur deutschen Rotax-Max-Challenge in Oppenrod wieder bester Österreicher. Marios Papa Martin ist ein langjähriger Rallye-Co-Pilot. Die in Hohen­ems geborene und in Wien lebende Jorden Dolischka (Tochter der Ex-Rennfahrerin Osmunde Dolischka) zeigt etlichen Jungs den Auspuff. Die Zehnjährige holte sich kürzlich beim vierten Saisonlauf zur CEE-Rotax-Max-Challenge im tschechischen Vysoké Mýto unter 27 Startern einen siebten und achten Rang. In der Gesamtwertung liegt Jorden aktuell auf dem sehr guten vierten Zwischenrang.

Erster Sieg von Kiano Blum

Ein besonders flinkes Bürschen scheint der erst achtjährige Fußacher Kiano Blum zu sein. Der Enkel des Harder PS-Gurus Walter Pedrazza bestreitet in der Bambini-Klasse die DAI-Trophy und wird von Rennen zu Rennen schneller. Beim Lauf in Migliaro (Ita) wurde er schon Tageszweiter. Im ersten Lauf fuhr er gleich beim Start vom dritten Platz aus an die Spitze, konnte dem Druck aber noch nicht ganz standhalten. Beim Lauf in Ala zeigte Kiano Blum aber Nerven wie Drahtseile, knackte erstmals den bisherigen Leader Jannick Federer (Ita) und feierte unter 14 Startern zwei lupenreine Laufsiege und somit seinen ersten Tagessieg.