Oswald im Achtelfinale

Sport / 04.09.2015 • 22:27 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Philipp Oswald steht bei den US Open wie 2014 im Achtelfinale. Foto: gepa
Philipp Oswald steht bei den US Open wie 2014 im Achtelfinale. Foto: gepa

Feldkircher Doppelspezialist setzt mit Adil Shamasdin Erfolgsrun bei US Open fort.

New York. In der ersten Runde der US Open im Tennis hat Philipp Oswald mit seinem neuen Partner Adil Shamasdin überraschend seinen Landsmann Alexander Peya und Bruno Soares ausgeschaltet. Nun steht 29-jährige Feldkircher nach einem 4:6-, 6:4-, 7:6(3)-Erfolg über Marcus Daniell/Jonathan Marray (NZL/GBR) im Doppel-Achtelfinale des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres. „Ich habe letztes Jahr hier mit Guillermo Garcia-Lopez auch das Achtelfinale erreicht“, betonte Oswald. „Wir haben gestern einen Supersieg gehabt, heute war die Ausgangslage anders“, erinnerte der Rechtshänder an den überraschend glatten 6:3-, 6:3-Erfolg über die als Nummer zehn gesetzten Peya/Soares.

Im Kampf um sein erstes Major-Viertelfinale trifft Oswald mit Shamasdin nun voraussichtlich auf Jamie Murray/John Peers (GBR/AUS-8), die um einen Platz beim ATP-World-Tour-Finale in London kämpfen und im Race for London aktuell auf Rang fünf liegen.

Zusammenarbeit fixiert

Mit dem 33-jährigen Shamasdin hofft Oswald, nun vielleicht endlich einen langfristigen Doppelpartner gefunden zu haben. Oswald/Shamasdin spielen erstmals gemeinsam. „Bis jetzt läuft es super. Ich habe gewusst, dass sein Spiel gut zu meinem passt. Da kann ich mich selbst entfalten“, erklärte Oswald, der bereits für zwei Turniere nach New York die Fortsetzung dieser Partnerschaft fixiert hat: In St. Petersburg (oder Metz) und Kuala Lumpur (oder Shenzen) werden die beiden wieder zusammenspielen.

Oswald, der heuer bereits mit dem Slowaken Martin Klizan das ATP-Turnier in Rio de Janeiro gewonnen hat, will seinen im Vorjahr erstmals errungenen Top-50-Platz (aktuell 57.) zurückholen, und er hat noch weit höhere Ziele. Ob er sich die Top Ten zutraut? „Ich hoffe schon, das ist mein großes Ziel. So wie der Alex, der Julian (Knowle), Jürgen (Melzer) und Oli (Marach), die waren ja alle schon Top Ten.“

Apropos Knowle: Der 40-Jährige unterlag mit Robin Haase gegen die Spanier Marcel Granollers/Marc Lopez mit 3:6, 2:6. Da auch Oliver Marach mit Andre Begemann gegen gegen Jean-Julien Rojer/Horia Tecau 2:6, 1:6 verlor, ist Oswald der einzige noch im Bewerb stehende ÖTV-Spieler im Doppel.

Tennis

US-Open 2015 in New York (Dotation: 42,3 Millionen Dollar)

Internet www.usopen.org

Damen Einzel, 2. Runde: Cetkovska (CZE) – Wozniacki (DEN-4) 6:4, 5:7, 7:6(1), Kvitova (CZE-5) – Gibbs (USA) 6:3, 6:4, Petkovic (GER-18) – Wesnina (RUS) 6:3, 7:6(4), Lisicki (GER-24) – Giorgi (ITA) 6:4, 6:0, Pennetta (ITA-26) – Niculescu (ROM) 6:1, 6:4, Schmiedlova (SVK-32) – Kovinic (MNE) 6:4, 5:7, 6:4, Rogers (USA) – Nara (JPN) 6:4, 6:4. 3. Runde: Makarowa (RUS-13) – Switolina (UKR-17) 6:3, 7:5, Mladenovic (FRA) – Kasatkina (RUS) 6:2, 6:3, Venus Williams (USA-23) – Bencic (SUI-12) 6:3, 6:4.

Herren Einzel, 2. Runde: Thiem (AUT-20) – Istomin (UZB) 6:4, 6:4, 1:0, 15:0 w. o., Berdych (CZE-6) – Melzer (AUT) 7:6(2), 6:1, 6:3, Federer (SUI-2) – Darcis (BEL) 6:1, 6:2, 6:1, Murray (GBR-3) – Mannarino (FRA) 5:7, 4:6, 6:1, 6:3, 6:1, Gasquet (FRA-12) – Haase (NED) 4:6, 6:3, 7:6(4), 6:4, Isner (USA-13) – Juschnij (RUS) 6:3, 6:4, 6:4, Anderson (RSA-15) – Krajicek (USA) 6:3, 6:4, 6:2, Vesely (CZE) – Karlovic (CRO-21) 7:6(3), 3:6, 3:6, 6:2, 7:6(4), Tomic (AUS-24) – Hewitt (AUS) 6:3, 6:2, 3:6, 5:7, 7:5, Kohlschreiber (GER-29) – Rosol (CZE) 7:6(4), 6:2, 6:2, Garcia-Lopez (ESP-31) – Mahut (FRA) 6:4, 6:2, 6:7(4), 6:1, Young (USA) – Bedene (GBR) 3:6, 6:4, 6:4, 6:2. 3. Runde: Paire (FRA) – Robredo (ESP-26) 7:6(3), 6:1, 6:1, Cilic (CRO-9) – Kukuschkin (KAZ) 6:7(5), 7:6(1), 6:3, 6:7(3), 6:1, Tsonga (FRA-19) – Stachowskij (UKR) 6:3, 7:5, 6:2.

Herren-Doppel, 2. Runde: Oswald/Shamasdin (AUT/CAN) – Daniell/Marray (NZL/GBR) 4:6, 6:3, 7:6(3), Rojer/Tecau (NED/ROM-3) – Begemann/Marach (GER/AUT) 6:2, 6:1, Granollers/Lopez (ESP-7) – Haase/Knowle (NED/AUT) 6:3, 6:2.