Lions wollen Konkurrenz überflügeln

Sport / 16.09.2015 • 20:49 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
Ein Bild mit symbolischem Charakter: Die Lions wollen im 18. B-Ligajahr in neue Sphären abheben und die Gegner überflügeln.  Foto: Verein/Gmeiner
Ein Bild mit symbolischem Charakter: Die Lions wollen im 18. B-Ligajahr in neue Sphären abheben und die Gegner überflügeln. Foto: Verein/Gmeiner

Die Dornbirner Basketballer starten am Sonntag in Wien in ihre 18. B-Liga-Saison.

Dornbirn. (VN-jd) Der Countdown läuft. Noch drei Tage, dann erfolgt der Tip-off zur neuen Saison in der zweiten Basketball-Bundesliga. Nach der erfolgreichen Einführung der landesweiten zweiten Leistungsstufe 2012 treten in der Saison 2015/16 abermals elf Klubs aus sechs Bundesländern (Tirol, Steiermark und Oberösterreich fehlen) im Grunddurchgang gegeneinander an. Wie in den letzten zwei Saisonen wird die Meisterschaft unter der Schirmherrschaft der Austria Basketball League (ABL) ausgetragen.

Abgesehen von den beiden Spielperioden 2004/05 und 2005/06 in der Eliteliga sind die Dornbirner Löwen seit 1997/98 in der zweitobersten Leistungsstufe dabei, gehen in ihre 18. B-Liga-Saison und sind damit das dienstälteste Team der Liga. Nach einer Sasion mit Höhen und Tiefen und Platz sechs im Endklassement nach dem Aus im Viertelfinale gegen die Mattersburg Rocks gab es bei den Lions einige Veränderungen. Die Abgänge von Claudio Ceccotti, Twan Plasmans und Valentin Dodig wurden durch die Verpflichtung des Quintetts Toni Jakupi, Fabio Thaler, Florian Gintschel, Daniel Hünermann und Burak Taskapan kompensiert. „In Summe sind wir im Kader sicher breiter geworden und erhoffen uns dadurch einen Schub mehr Konstanz und Stabilität“, betont Manager Markus Mittelberger.

Der Mister Basketball im Ländle hat sich in den letzten zwei Jahren sukzessive aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen und die Verantwortung an Diego Fernandez übergeben. Der 37-jährige Spanier, vor knapp drei Jahren vom Nachwuchskoordinator zum Headcoach aufgestiegen, hat sich bestens etabliert. „Diego besitzt mein volles Vertrauen, und wird dürfen uns glücklich schätzen, so einen engangierten Coach zu haben“, so Mittelberger.

Top 4 als Wunsch

Bezüglich Zielsetzung sind sich Mittelberger und Fernandez einig: „Eine Prognose ist schwer, da die Spielstärke der Gegner, ohne sie gesehen zu haben, schwer einzustufen ist. Die Qualifikation für das Viertelfinale sollte von der Papierform her außer Zweifel stehen, insgeheim hoffen wir aber, den Sprung in die Top 4 zu schaffen“, so Fernandez.

Langfristig will man den 2013 gestarteten Fünfjahresplan mit dem Aufstieg in die höchste Liga (ABL) als Endziel weiter ausbauen. „Die letzten Jahre haben gezeigt, das die Dornbirn Lions zu einer Marke geworden sind, die viele Sympathien besitzt. Dieser Umstand ist kein Selbstläufer, sondern das Produkt von jahrelangen intensiven Bemühungen, deren Ende noch lange nicht erreicht ist“, betont Mittelberger.

Durch verschiedene Aktivitäten sollen die Heimspiele zu einem speziellen Event werden und damit die Attraktivität des Vereins hervorgehoben werden. Daneben will man die Zusammenarbeit mit den Schulen weiter intensivieren. „Wir haben letzte Saison 300 Einheiten an Schulen abgehalten und damit pro Woche über 200 Kinder bewegt. Die Investitionen in den Nachwuchs sind in einigen Jahren unser Kapital. Aus diesem Grund haben wir mit Fernando Gómez und neu Pablo Perez zwei spanische Trainer engagiert, die sich ausschließlich um die Jugend kümmen.

Saisonstart ist am Sonntag auswärts bei den Basket Flames in der Bundeshauptstadt. Gegner im ersten Heimspiel am 26. September in der Messe-Ballsporthalle ist der BBC Salzburg.

Basketball

Zweite Bundesliga Österreich 2015/16

Internet: www.basketballaustria.at

Kader der Raiffeisen Dornbirn Lions
Nr. Name Geb.-Datum Größe Position

4 Lorenz Gerstendörfer 6. 1. 1998 192 3, 2

5 Tobias Stadelmann 17. 12. 1988 185 1, 2

6 Dominik Jussel 12. 6. 1991 185 2, 3

7 Ivica Dodig 21. 9. 1993 195 3, 4

8 Toni Jakupi 6. 6. 1986 182 1, 2

9 Alexander Atterbigler 13. 11. 1978 190 2, 3

11 Luka Kevric 22. 5. 1996 188 2, 3

12 Johannes Peiker 15. 6. 1997 182 2, 3

13 Fabio Thaler 6. 11. 1992 200 4, 5

14 Florian Gintschel (GER) 3. 4. 1991 190 2, 3

15 Burak Taskapan 7. 9. 1997 194 2, 3

16 Mario Tobar (ESP) 2. 8. 1988 201 5, 4

35 Daniel Hünermann (GER) 28. 8. 1997 205 4, 5

Diego Fernandez (ESP) 12. 3. 1978 Head-Coach

Philipp Nägele 20. 4. 1980 Assistant-Coach

Markus Mittelberger 31. 12. 1960 Manager

Die Veränderungen im Kader

Zugänge: Toni Jakupi (SVO Innsbruck), Fabio Thaler (BBU Salzburg), Florian Gintschel (TV Ochsenfurt), Daniel Hünermann (St. Gallen), Burak Taskapan (Feldkirch Baskets)

Abgänge: Twan Plasmans (NED, unbekannt), Claudio Ceccotti (GER, unbekannt) Valentin Dodig (Lions Landesliga)

Spieltermine der Dornbirn Lions im Grunddurchgang

Quelle: www.dornbirn-lions.at

Basket Flames Wien – Dornbirn Lions 20. 9., 15.00 Uhr

Dornbirn Lions – BBU Salzburg 26. 9., 18.30 Uhr

Dornbirn Lions – UKJ Mistelbach Mustangs 10. 10., 18.30 Uhr

BK Mattersburg Rocks – Dornbirn Lions 17. 10., 18.00 Uhr

Dornbirn Lions – Wörthersee Piraten Klagenfurt 26. 10., 18.30 Uhr

Dornbirn Lions – Vienna D. C. Timberwolves 31. 10., 18.30 Uhr

WSG Radenthein Garnets – Dornbirn Lions 7. 11., 18.30 Uhr

Dornbirn Lions – KOS Celovec Klagenfurt 21. 11., 18.30 Uhr

Dragons St. Pölten – Dornbirn Lions 29. 11., 17.00 Uhr

Dornbirn Lions – Villach Raiders 5. 12., 18.30 Uhr

Villach Raiders – Dornbirn Lions 12. 12., 18.30 Uhr

Dornbirn Lions – Basket Flames Wien 19. 12., 18.30 Uhr

BBU Salzburg – Dornbirn Lions 9. 1., 19.30 Uhr

Mistelbach Mustangs – Dornbirn Lions 30. 1., 17.00 Uhr

Dornbirn Lions – BK Mattersburg Rocks 6. 2., 18.30 Uhr

Wörthersee Piraten Klagenfurt – Dornbirn Lions 13. 2., 18.00 Uhr

Vienna D. C. Timberwolves – Dornbirn Lions 20. 2., 17.00 Uhr

Dornbirn Lions – WSG Radenthein Garnets 27. 2., 18.30 Uhr

KOS Celovec Klagenfurt – Dornbirn Lions 5. 3., 18.00 Uhr

Dornbirn Lions – Dragons St. Pölten 13. 3., 18.30 Uhr

Erklärung: Alle Heimspiele der Dornbirn Lions werden in der
Messe-Ballsporthalle ausgetragen.

Modus: Nach einer einfachen Hin- und Rückrunde im Grunddurchgang qualifizieren sich die Top-8-Teams für das Play-off. Das Viertelfinale dort wird im Modus „best of three“ ausgetragen. Der Erste nach dem Grunddurchgang trifft auf den Achten, der Zweite auf den Siebten, der Dritte auf den Sechsten und der Vierte auf den Fünften. Die jeweiligen Sieger kommen ins Halbfinale bzw. in der Folge ins Finale („best of three“).

Endstand Grunddurchgang 2014/15

1. Dragons St. Pölten 20 18 2 1710:1397 36

2. Vienna D. C. Timberwolves 20 17 3 1706:1503 34

3. BK Mattersburg Rocks 20 16 4 1544:1342 32

4. UKJ Mistelbach Mustangs 20 10 10 1599:1498 20

5. Villach Raiders 20 10 10 1552:1549 20

6. Raiffeisen Dornbirn Lions 20 10 10 1475:1427 20

7. WSG Radenthein Garnets 20 9 11 1479:1609 18

8. BBU Salzburg 20 7 13 1356:1520 14

9. Basket Flames Wien 20 6 14 1372:1552 12

10. Wörthersee Piraten Klagenfurt 20 5 15 1466:1612 10

11. KOS Celovec Klagenfurt 20 2 18 1451:1701 4

Erklärung: Bei Punktegleichheit von zwei oder mehreren Teams entscheiden die direkten Ergebnisse über die Endplatzierung.

Viertelfinale (Best of three) 14., 21. und 28. März (falls nötig)

Raiffeisen Dornbirn Lions (6.) BK Mattersburg Rocks (3.) 0:2

67:88/a, 61:81/h