Mutige Bulldogs in Bozen

Sport / 24.09.2015 • 20:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dornbirns Chris D’Alvise darf sich heute wieder gegen Bozen-Torhüter Jaroslav Hübl versuchen. Foto: gepa
Dornbirns Chris D’Alvise darf sich heute wieder gegen Bozen-Torhüter Jaroslav Hübl versuchen. Foto: gepa

Dornbirn fährt mit einer weißen Weste nach Bozen. Hardy hütet das Tor.

Dornbirn. (VN-ko) Tiroler Wochenende für den Dornbirner EC in der Erste Bank Eishockeyliga. Heute geht es für Kapitän Niki Petrik und Kollegen nach Bozen, am Sonntag muss der Tabellenzweite nach Innsbruck reisen. „Als Auswärtsteam bist du in dieser Liga eigentlich nie Favorit“, sagt Trainer Dave MacQueen trotz der weißen Weste in der Fremde. Wenn man in Villach und Wien Siege mitnehmen kann, darf man sich aber auch an anderen Schauplätzen Hoffnung auf Zählbares machen.

An den Stärken arbeiten

Die 2:3-Niederlage gegen den KAC war für MacQueen kein Beinbruch: „Nach zehn Siegen in Serie hatte sich vielleicht ein wenig Übermut eingeschlichen. Wir müssen die kleinen Dinge wieder besser machen.“ Ziel in Bozen? Den Puck in der Angriffszone kontrollieren, mutig und angriffslustig auftreten. „Es ist noch sehr früh in der Saison. Da heißt es in erster Linie unsere Stärken zu verbessern und auch auszuspielen.“

In der Torhüterfrage entschieden sich MacQueen und Goaliecoach Peter Sidorkiewicz für Florian Hardy. „Wir werden dann nach dem Freitag-Spiel sehen, wie es weitergeht. Gut möglich, dass wir die Rotation verlängern und in Innsbruck David Madlener zum Zug kommt.“ Weil Oliver Achermann verletzt ist, dürfte der Kader gegenüber der KAC-Begegnung keine Änderung erfahren. In Innsbruck überlegt MacQueen den Einsatz von Kevin Macierzynski.

Ein Angstgegner

Gegner Bozen kam mäßig aus den Startlöchern, steht nach vier Runden mit vier Punkten auf dem vorletzten Platz. Gegen Salzburg setzte es zuletzt nach einer 4:1-Führung noch eine 5:6-Niederlage, das einzige Heimspiel in der neuen Punktejagd gegen Linz ging mit 1:5 verloren. Die Bulldogs waren in der vergangenen Saison Angstgegner der Südtiroler, im direkten Duell steht nur eine Niederlage nach Penaltyschießen. „Dornbirn ist ein Team mit viel Charakter“, weiß Verteidiger Sean McMonagle. „Trotz der kurzen Vorbereitungszeit haben wir uns aber bisher gut geschlagen, das Spiel wird auf jeden Fall eine harte Probe für uns.“ Trainer Tom Pokel ist immer noch auf der Suche nach drei Legionären, damit er auch eine vierte konkurrenzfähige Linie aufs Eis bringen kann.

Als Auswärtsteam bist du in dieser Liga nicht der Favorit.

DAve MacQueen