VW-Skandal trifft wohl auch die Bundesliga

24.09.2015 • 18:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Schwarzach. Experten gehen davon aus, dass der Konzern, einer der größten Sponsoren des deutschen Fußballs, seine Ausgaben für das Sportmarketing wegen drohender Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe aufgrund des Dieselskandals auf den Prüfstand stellen wird. „Sie werden jetzt danach suchen, Kosten zu drücken – und da wird der Sport ins Blickfeld rücken“, sagt Simon Chadwick, Professor für Sportmarketing der Coventry University. Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler schätzt, dass VW für das Sportmarketing mindestens einen sehr hohen dreistelligen Millionenbetrag ausgibt, das Gros für den Fußball. Dem Konzern gehört nicht nur Wolfsburg. Audi ist an Bayern München beteiligt. Insgesamt 16 Fußball-Klubs von Aufsteiger Ingolstadt über den HSV bis Zweitligist Braunschweig werden unterstützt.