Der Weg zum Glück ist oftmals nicht geradlinig

Sport / 25.09.2015 • 21:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Altach. Sein letzter Liga-Auftritt vor heimischem Publikum liegt nun schon vier Monate zurück, heute (18.30 Uhr) nun hofft der österreichisch-libysche Doppelstaatsbürger auf sein Heim-Comeback im Dress des Cashpoint SCR Altach. Das Spiel gegen die Bullen (2:2) dieses Jahr war für Ismael Tajouri gleichbedeutend dem Abschied aus Altach. Danach begann für den 21-Jährigen eine Zeit zwischen Hoffen und Bangen, ohne dass bei ihm merkliche Fortschritte zu erkennen waren. „Ich bin verletzt zum Trainingsstart gekommen“, erinnert sich der quirligen Außenspieler an seine ersten Sommertage bei Austria Wien, der sich auf der Zehnerposition sehr wohlfühlt. Im folgenden Trainingslager aber kämpfte er sich heran, um wenig später festzustellen, dass nicht auf ihn gesetzt wurde. Tajouri fand sich bei den Amateuren wieder und suchte das Gespräch. „Eigentlich hatte ich ja ein gutes Gefühl, dann aber nicht dabei zu sein, hat schon richtig weh getan“, blickt Tajouri, der weiter auf seine Spielgenehmigung für den ÖFB wartet, zurück. Nun ist er zurück

in der Cash-

point

Arena

und

hat seine ersten 90 (Cup)-Minuten bereits in den Beinen. Es waren die ersten seit nunmehr drei Monaten. Inzwischen aber ist die Vergangenheit vergessen. Geholfen haben da auch die Gespräche mit seinem neuen, alten Trainer Damir Canadi. Deshalb kommt seine Liebeserklärung an Altach ohne lange nachzudenken: „Ich fühle mich wohl, kenne hier alle!“