Für die Bulldogs gab es den nächsten Dämpfer

25.09.2015 • 20:58 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dornbirns Torhüter Florian Hardy musste sich bei der 1:4-Niederlage in Bozen drei Mal geschlagen geben. Foto: CD Media
Dornbirns Torhüter Florian Hardy musste sich bei der 1:4-Niederlage in Bozen drei Mal geschlagen geben. Foto: CD Media

Der Dornbirner EC verlor beim HC Bozen mit 1:4 – morgen warten die Innsbrucker.

Bozen. (VN-ab) Der HC Bozen verpasste Dornbirn den nächsten Dämpfer. Nach dem furiosen Saison-Auftakt in der Erste Bank Liga kassierten die Bulldogs die zweite Niederlage in Folge. Gegen die Südtiroler fand das Team von Dave MacQueen nicht das passende Rezept und verlor am Ende mit 1:4. Damit rutschen die Messestädter auf Platz drei in der Tabelle.

Gastgeber bestraften Fehler

Nach der knappen Niederlage gegen Klagenfurt wollten die Bulldogs in Südtirol wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Dies entwickelte sich aber zu einer weit schwereren Aufgabe als es den Dornbirnern lieb war. Bozen gab von Anfang an den Ton an und in der ersten Minute rettete bereits die Stange, bewahrte die Bulldogs vor einem frühen Rückstand. Taylor Vause luchste Dornbirn-Keeper Florian Hardy hinter dem Tor die Scheibe ab, doch der Kanadier vergab leichtfertig. Deutlich geschickter stellte sich Teamkollege Nate DiCasmirro in der siebten Minute an. Hardy brachte die Scheibe nicht unter Kontrolle und der Italo-Amerikaner reagierte blitzschnell, stellte auf 1:0 (7.) für die Gastgeber. Zwei Minuten später waren es erneut die Füchse, die jubelnd abdrehten. Kyle Greentree saß auf der Strafbank, Jerry Pollastrone erhöhte in Überzahl auf 2:0 (9.). Die Messestädter hatten weiter alle Hände voll zu tun, um die anstürmenden Füchse in den Griff zu bekommen. Erst in Minute 19 verschafften sich die Bulldogs etwas Luft. Chris D’Alvise verkürzte nach einer Einzelaktion in Unterzahl, es war der erste Treffer für den letztjährigen Topscorer.

Aufholjagd blieb aus

Zu Beginn des zweiten Drittels und nach überstandener 3:5-Unterzahl hätte D’Alvise beinahe nachgelegt. Bozen-Goalie Jarolasv Hübl reagierte aber großartig und es blieb beim knappen Rückstand. Stattdessen sahen die knapp 1800 Fans in der Eiswelle in der 31. Minute den nächsten Treffer ihres Teams. Matt Pope bezwang Hardy zum 3:1. Die rund 50 mitgereisten Bulldogs-Schlachtenbummler warteten vergebens auf die Schlussoffensive ihrer Lieblinge. Bozen behielt die Oberhand, traf wenige Sekunden vor dem Ende noch zum 4:1 ins leere Tor und schnappte sich verdient die drei Punkte.

Morgen (17.40 Uhr/ServusTV) geht es für die Dornbirner nach Innsbruck. Im Westderby gegen die Haie versuchen Niki Petrik und seine Kollegen, das Mini-Tief wieder abzuschütteln.