Die Ländle-Klubs mühen sich redlich

27.09.2015 • 20:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bregenzerwald-Stürmer Linus Lundstöm (Mitte) machte gegen Jesenice 28 Sekunden vor der Schlusssirene den Sieg perfekt. Foto: stiplovsek
Bregenzerwald-Stürmer Linus Lundstöm (Mitte) machte gegen Jesenice 28 Sekunden vor der Schlusssirene den Sieg perfekt. Foto: stiplovsek

Fünf Erfolge mit nur einem Tor Unterschied. Die VEU führt die
Tabelle an.

Schwarzach. (VN-siha-ko) Sechs Spiele mit Vorarlberger Beteiligung in der Inter National League – und die Ländle-Eishockeyklubs gewannen fünf Mal nur mit einem Tor Unterschied. Der EHC Lusten­au und die VEU Feldkirch mussten bei ihren Auswärtserfolgen in die Verlängerung. Die Belohnung: Nach drei Runden führt die VEU vor dem Bregenzerwald und Lustenau die Tabelle an.

Gute Arbeit

Die VEU Feldkirch ergatterte in den beiden Partien fünf Punkte, leicht ging es dem Team von Michael Lampert aber nicht von der Hand. Beim 4:1 in Celje stand es bis ins letzte Drittel 1:1, ehe Martin Mairitsch, Patrick Maier und Dylan Stanley den Sieg in der letzten Viertelstunde sicherstellten. Noch mehr Arbeit bekundeten die Feldkircher in Kapfenberg: Erst drehten Steven Birnstill und Maier einen 1:3-Rückstand, in Minute vier der Nachspielzeit gelang Kevin Puschnik der Siegtreffer zum 4:3.

Hart erkämpft war auch der 4:3-Auswärtserfolg des EHC Bregenzerwald in Kitzbühel, bei dem Neuzugang Scott Nordh mit seinen zwei Treffern erstmals seine Visitenkarte abgab. Die Heimpremiere gegen Jesenice schien vorerst weniger nervenaufreibend zu verlaufen. Die Wälder – mit Christof Schwendinger statt des angeschlagenen Viktor Scherrible im Tor – führten nämlich nach zehn Minuten bereits mit 3:0 und bis zur 30. Minute mit 4:1. Plötzlich riss allerdings der Faden komplett, was die Gäste zu drei Treffern innerhalb von dreieinhalb Minuten nützten. In der Folge schafften die Wälder noch zwei Mal die Führung, die Jesenice jeweils mit dem neuerlichen Ausgleich beantwortete. Als alles auf eine Overtime hindeutete, gelang schließlich Linus Lundström 23 Sekunden vor der Schlusssirene doch noch der umjubelte Siegestreffer zum 7:6.

Barney spielte groß auf

Die Erfolg des EHC Lustenau tragen einen Namen: Scott Barney. Der Legionär der Sticker riss nach einem 0:2- und 1:3-Rückstand die Partie gegen ein stark aufspielendes Jesenice herum, war mit zwei Toren und zwei Vorlagen für den 4:3-Erfolg verantwortlich. Auch beim 5:4 nach Verlängerung in Zell am See griff der Kanadier nach seinem Führungstreffer zum 1:0 mit dem Ausgleich zum 4:4 zweieinhalb Minuten vor dem Ende entscheidend ein. Max Wilfan besorgte im Duell mit seinem Bruder Franz in der 62. Minute den zweiten Punkt für den EHC.