Wutausbruch von Alonso

Sport / 27.09.2015 • 17:59 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Da war die Welt noch in Ordnung: Fernando Alonso mit Honda-Chef Takahiro Hachigo. Foto: Gepa
Da war die Welt noch in Ordnung: Fernando Alonso mit Honda-Chef Takahiro Hachigo. Foto: Gepa

Suzuka Als er auch noch von Formel-1-Teenager Max Verstappen überholt wurde, hatte Fernando Alonso beim Großen Preis von Japan genug. „GP2-Motor, GP2-Motor“, schrie der mit zwei Weltmeistertiteln dekorierte Spanier via Funk sein Team an. Es folgte noch ein nicht genau definierbarer, aber klar hörbarer Ausdruck von Wut, nachdem der 17 Jahre alte Niederländer Verstappen in seinem Toro Rosso an Alonso vorbeigezogen war. Der vor allem in diesem Jahr leidgeprüfte Alonso kam letztlich auf dem elften Rang ins Ziel. Teamkollege Jenson Button, Weltmeister von 2009, wurde 16.

Durchaus pikant sind Alonsos Wutausbruch und der Vergleich mit den Motoren aus der Nachwuchsklasse GP2 vor dem Hintergrund, dass McLaren den Antrieb von Honda bekommt. Der Kurs in Suzuka ist auch noch die Heimstrecke des japanischen Herstellers.