Münchner Festspielwoche

28.09.2015 • 18:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
David Alaba trifft mit dem FC Bayern heute auf Zagreb. Foto: epa
David Alaba trifft mit dem FC Bayern heute auf Zagreb. Foto: epa

Erst Champions League, dann deutscher Clásico – und
Lob für David Alaba.

München. Am Mittwoch geht’s auf die Wiesn, am Sonntag kommt Dortmund zum ewig jungen Klassiker – da soll zu Beginn der Münchner Festspielwoche Dinamo Zagreb nicht zum Partyschreck werden. Vor dem Ausflug zum Oktoberfest und dem mit Spannung erwarteten Kracher in der Bundesliga muss sich der FC Bayern heute in der Champions League einer fast lästigen Pflichtaufgabe entledigen. Leichtes Spiel erwartet der deutsche Rekordmeister um Tormaschine Robert Lewandowski aber nicht. „Zagreb war zuletzt zehn Mal hintereinander kroatischer Meister und bringt immer wieder fantastische Spieler hervor“, warnte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, „so eine Talenteschmiede darf man nie unterschätzen.“

Zumal Dinamo seit 45 Pflichtspielen unbezwungen ist. Die letzte Niederlage setzte es am 27. November des Vorjahres in der Europa League – auswärts bei Astra Giurgiu (0:1). „45 Spiele ohne Niederlage – mehr müssen wir nicht sagen“, meinte Münchens Coach Pep Guardiola. „wir müssen mit großer Seriosität spielen.“ An Dortmund dürfe sein Team erst ab Mittwoch denken.

Explizit hervorgehoben hat der 44-jährige Katalane im Vorfeld des CL-Spiels die Leistungen von David Alaba. „Sein Niveau ist immer hoch. Egal wo er spielt, er ist immer der Wahnsinn“, sagte Guardiola über den ÖFB-Teamspieler. Alaba (23) spielt bei den Bayern derzeit als Innenverteidiger neben Jérôme Boateng.