Clemens Dorner übt zum Abschied Kritik am ÖSV

Sport / 29.09.2015 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Clemens Dorner fuhr am Ende seiner Karriere bei der ÖSV-Meisterschaft in Hinterstoder im Super-G zum Sieg.  Foto: gepa
Clemens Dorner fuhr am Ende seiner Karriere bei der ÖSV-Meisterschaft in Hinterstoder im Super-G zum Sieg. Foto: gepa

Der 24-Jährige beendet seine Ski-Karriere und schießt gegen den Skiverband.

Schwarzach. (VN-ko) Der Meistertitel im Super-G in der abgelaufenen Saison war ebenso einer der Höhepunkte von Dorner wie ein Europacup-Erfolg in der gleichen Disziplin auf der Reiteralm. Die Karriere des Andelsbuchers war auch geprägt von mehreren schweren Verletzungen – und auch Missverständnissen in der Partnerschaft mit dem Skiverband. Dorner schreibt zum Abschied: „Es ist die Undurchsichtigkeit, das Fehlen von Argumenten und das ‚immer eine Hintertür offen lassen‘ bei Entscheidungen, was einem als Athlet das Gefühl gibt, nur Ware zu sein, nur hin und her gereicht zu werden sowie den Interessen und Befindlichkeiten von einzelnen Personen ausgesetzt zu sein“, schießt Dorner, der ein Wirtschafts- und Mechatronikstudium beginnt, in Richtung ÖSV. Dorner nimmt auch Anlehnung an Anna Fenningers Wut-Mail: „Eine sehr bekannte Skirennsportlerin hat es insofern auf den Punkt gebracht und sich in diesem Zusammenhang die Frage gestellt, ob Wahrheit und Ehrlichkeit heute nichts mehr wert wären.“