„Kleine“ proben Aufstand

Sport / 29.09.2015 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Beschwerde von Sauber und Force India bei der EU wegen Geldverteilung in der Formel 1.

Paris. Die Formel-1-Teams Sauber und Force India haben bei der EU-Wettbewerbskommission eine Beschwerde über die Verteilung der Einnahmen in der Königsklasse des Automobilsports eingereicht. Das berichtet Sport Bild. Die Teams beklagen demnach eine Verletzung des Wettbewerbsrechts.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone verteilt die Gelder nicht nach einem feststehenden Schlüssel, sondern vergibt an die sogenannten privilegierten Teams unterschiedlich hohe Boni für Erfolge in der Vergangenheit. Zudem sind einige Zahlungen an die Topteams nicht transparent aufgeschlüsselt. „Ich bin sicher, dass die EU-Kommission zufrieden feststellen kann, dass wir unsere Geschäfte korrekt geführt haben“, sagte Ecclestone.

Auch bei der Gestaltung des Reglements in der Strategiegruppe der Formel 1 haben nur Ferrari, Red Bull, McLaren, Mercedes, Williams und Force India als WM-Sechster des Vorjahres ein Mitspracherecht. Diese Ungleichbehandlung prangern Force India und Sauber nun an.