Ferrari verblüfft Wolff

30.09.2015 • 18:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Ferrari-Equipe hat Mercedes in dieser Formel-1-Saison öfters nass gemacht. Foto: ap
Die Ferrari-Equipe hat Mercedes in dieser Formel-1-Saison öfters nass gemacht. Foto: ap

Für den Mercedes-Teamchef sind die
Italiener ein harter
Gegner geworden.

Stuttgart. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sieht Formel-1-Konkurrent Ferrari als ernsthafte Bedrohung. „Ferrari ist mit großen Schritten vorwärts marschiert. Da ist eine gute Truppe zusammengekommen, die ein richtig harter Gegner werden wird“, sagte der Wiener der Sport Bild.

Noch dominieren die Silberpfeile in der Königsklasse. In der Gesamtwertung führt Weltmeister Lewis Hamilton mit 277 Punkten vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg (229), dahinter folgt der viermalige Champion Sebastian Vettel im Ferrari (218).

Ganz so überlegen wie im Vorjahr ist Mercedes nicht mehr, Wolff geht davon aus, dass das auch so bleiben wird. „Was auch immer in der Zukunft passiert, es wird nicht in einer ähnlichen Form ablaufen wie 2014“, meinte der 43-Jährige.

Der frühere Rennfahrer hatte mit dem Aufschwung der Italiener gerechnet. „Aber die Geschwindigkeit, mit der es gekommen ist, ist beeindruckend. Wir hätten den größeren Sprung eher für 2016 erwartet“, so Wolff: „Dass sie jetzt schon so konkurrenzfähig sind, ist in der Tat überraschend.“

Vettel spielt eine große Rolle

Vettel spiele beim Aufwärtstrend der Roten eine große Rolle: „Sebastian hat mit Sicherheit einen Einfluss. Indem er die Truppe motiviert und ein unheimliches Know-how hat. Er weiß, wie man Rennen gewinnt, und hat ein großes technisches Verständnis.“

Die Formel-1-Saison 2016 beginnt zwei Wochen früher als ursprünglich geplant. Das Auftaktrennen in Melbourne wird vom 3. April auf den 20. März 2016 vorgezogen.