Saftige Strafe! Salzburg muss 20.000 Euro zahlen

01.10.2015 • 20:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

wIEN. Der Lizenzausschuss der Liga hat über Austria Salzburg eine Geldstrafe von 20.000 Euro verhängt. Der Senat 5 ahndete damit die vorerst temporäre Nichterfüllung eines Lizenzkriteriums. Der Erste-Liga-Aufsteiger hat derzeit für die als Risikospiele eingestuften Heimpartien gegen Wacker Innsbruck und den LASK keine Spielstätte zur Verfügung. Die Austria kündigte unmittelbar nach dem Urteil der Liga an, gegen dieses in Berufung zu gehen.

Nachweis bis 13. Oktober

Der Lizenzausschuss hatte Mitte September ein Verfahren gegen die Austria eingeleitet, weil die vom Verein genannten Stadien in Maxglan sowie das Ausweichstadion in Schwanenstadt nicht für Spiele zugelassen sind, die als Risikospiele eingestuft werden. Im fristgerecht eingebrachten Schreiben nannten die Salzburger das Innsbrucker Tivoli-Stadion als Ausweichquartier. Der Stadionbetreiber, die Olympiaworld Innsbruck, hat sich mit der Bundesliga aber offenbar noch nicht abgesprochen. Die Liga stellte klar, „dass keine behördliche Bestätigung vorgelegt wurde, gemäß welcher Spiele von SV Austria Salzburg gegen LASK Linz in Innsbruck auch tatsächlich stattfinden können“.

Bis 13. Oktober muss die Austria nachzuweisen, dass ein Liga-taugliches Stadion für alle Meisterschaftsspiele zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist eine Austragung des Meisterschafts-Heimspiels gegen Innsbruck am 1. April 2016 im Tivoli-Stadion im Sinne der Wettbewerbsgleichheit nicht möglich.